Günter Oettinger

EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft

Günther Oettinger übernimmt in der neuen Kommission das Ressort "Digitale Wirtschaft und Gesellschaft". Dabei handelt es sich um einen der Wirtschaftsbereiche, die für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas sowie für das Wachstum von großer Bedeutung sind.

Günter Oettinger, Member of the EC in charge of Energy gives a press briefing with Aleksandr Novak and Yuriy Prodan following the trilateral energy meeting between the EU, Russia and Ukraine.EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft

Günter Oettinger

Foto: EU/Shimera/Etienne Ansotte

Darauf wies Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Generaldebatte zum Bundeshaushalt 2015 im Deutschen Bundestag hin. Die Bundesregierung ist überzeugt: Der digitale Wandel bietet große Chancen, Wohlstand und Lebensqualität zu steigern und Deutschlands und Europas Zukunftsfähigkeit zu sichern. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung die "Digitale Agenda für Deutschland" vorgestellt.

Für die Bundesrepublik ist die Frage, wie schnell die Digitalisierung von Handwerk, Mittelstand und Industrie erreicht werden kann, von zentraler Bedeutung. Bundeskanzlerin Merkel ist froh, dass ein Deutscher EU-Kommissar für Digitalisierung geworden ist. Nötig sei ein gutes Zusammenspiel deutscher und europäischer Rahmenbedingungen im IT-Bereich, so Merkel beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin.

Biografie Günter Oettingers

Günther Hermann Oettinger wurde am 15. Oktober 1953 in Stuttgart geboren.

 Er studierte Jura und Volkswirtschaftslehre an der Universität Tübingen.

Bis 2005 war er neben seinen politischen Ämtern als Rechtsanwalt tätig. Im April 2005 wurde Oettinger Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Seit Februar 2010 ist Oettinger Mitglied der EU-Kommission. Zuerst als EU-Kommissar für Energie, seit 2014 ist er zuständig für das Ressort Digitale Wirtschaft und Gesellschaft.

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