Neue interaktive Standort-Karte

EU-Investitionen transparent gemacht

Viele kleine und mittlere Unternehmen brauchen Unterstützung. Die EU hilft: Allein in Deutschland haben mehr als 100.000 Betriebe Kapital aus Brüssel bekommen. Eine neue interaktive Karte zeigt, wohin das Geld geflossen ist und wie viele Jobs entstanden sind.

Konferenztisch mit Diagrammen.

Wenn´s mal eng wird, kann Europa helfen.

Foto: istock/Getty Images/Meepian

Sie entwickeln Notrufsysteme fürs Auto, erforschen neuartige Milchzuckerprodukte für die Medizin oder stehen hilflosen Kunden beim Zusammenstellen ihrer Garderobe bei: Kleine und mittlere Unternehmen sind die treibende Kraft hinter europäischen Innovationen. Doch manches Unternehmen braucht Starthilfe für die ersten Schritte oder auch in der Expansion.

Erfolgsgeschichte Europäischer Investitionsfonds

Dank der Finanzierungsprogramme der Europäischen Kommission und des Europäischen Investitionsfonds hat nun mehr als eine Million Unternehmen den Schritt zum Erfolg geschafft. Knapp fünf Millionen Jobs sind aus diesen Unternehmen hervorgegangen. Allein in Deutschland konnten sich seit 1991 mehr als 100.000 Unternehmen wichtige Finanzierungshilfen sichern; so mehr als 285.000 Arbeitsplätze schaffen.

Der Europäische Investitionsfonds (EIF) mit Sitz in Luxemburg gehört der Europäischen Investitionsbank, der EU-Kommission sowie verschiedenen Banken und Institutionen. Wichtigste Aufgabe ist es, Risikokapital und Garantien zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen zu gewähren. Dabei bedient er sich anderer Institutionen, beispielsweise Banken. Das Gründungskapital des Fonds betrug zwei Milliarden Euro.

Vor Ort nachschauen

Auf einer neuen, interaktiven Karte wird nun gezeigt, wohin das Geld geflossen ist. Die spannende Darstellung verdeutlicht die Erfolgsgeschichte, die die Europäer ihrer Investitionsförderung verdanken. Die Karte ermöglicht auch einen Blick auf die Zahlen der deutschen Bundesländer. Ganz vorn dabei: Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen und Berlin-Brandenburg. Zusätzlich zur Region kann die Zahl der Arbeitsplätze eingesehen werden, die durch die Förderung entstanden sind.

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