Welttag des Energiesparens

Es geht so einfach...

Energie einzusparen ist einfach, entlastet die Umwelt und schont den Geldbeutel. Der Welttag des Energiesparens ist ein guter Anlass, sich mal den eigenen Energieverbrauch vorzuknöpfen. Beim Heizen verbrauchen wir die meiste Energie. Ein Grund, genau hinzuschauen.

Das Thermostat an einem Heizkörper wird gegen einen programmierbarer Heizkörperregler ausgetauscht.

Die meiste Energie im privaten Haushalt wird fürs Heizen verbraucht. Hier lässt sich viel Energie sparen.

Foto: Trutschel/photothek.net

Beim Energiesparen geht es nicht ums Verzichten. Niemand muss an Lebensqualität einbüßen. Vielmehr geht es darum, Einsparmöglichkeiten zu nutzen, die eben nicht so einfach bemerkt werden. Und davon gibt es in jedem Haushalt genug.

Größtes Sparpotenzial beim Heizen

Da die meiste Energie im privaten Haushalt fürs Heizen verbraucht wird, ist der Spareffekt hier am größten. Schon die Heizung im Wohnzimmer von 21 Grad auf 20 Grad zu reduzieren, macht sich aufs Jahr gerechnet im Geldbeutel bemerkbar. Kaum hingegen beim Wohlfühlen.

Richtiges Lüften ist auch wichtig. Statt Fenster die ganze Zeit zu kippen, empfiehlt es sich, für kurze Zeit Stoß zu lüften. Die Luft wird ausgetauscht, die Wände kühlen aber nicht ab. Und das ist das Entscheidende.

Auch die Heizungsanlage selbst beeinflusst den Energieverbrauch. Ist die Anlage schon älter, lohnt sich vielleicht die Anschaffung einer neuen Heizung. Hierbei helfen Energiesparberater oder auch der jährliche Heizungsprüfer.

Warmes Wasser

Die Warmwasserherstellung ist mitunter an die Heizungsanlage geknüpft. Wenn nicht, lässt sich auch hier sparen. So werden Hände in erster Linie durch das Verwenden von Seife sauber. Das Wasser hierfür nur etwas kälter einzustellen, macht sich aufs Jahr gesehen im Geldbeutel durchaus bemerkbar.

Die Wassermenge für drei Mal Duschen entspricht ungefähr einer Badewannenfüllung. Deshalb lieber bewusst und genussvoll baden - dafür aber selten. Und fürs Duschen gibt es raffinierte Duschsparköpfe, die das Duschen noch sparsamer machen.

Elektrogeräte und das Energielabel

Längst ist eine ganze Reihe von elektrischen Haushaltsgeräten mit Energielabel ausgestattet. Vor allem alte Gefrierschränke sind echte Stromfresser, weshalb ein Austausch gegen ein energieeffizientes Gerät sinnvoll ist. Aber auch Staubsauger, Spülmaschinen, Waschmaschinen, diverse Küchengeräte sowie Bildschirme, Radios, Musikanlagen weisen den Energieverbrauch aus und erlauben den Vergleich.

Auch der richtige, nämlich effiziente Umgang mit den Geräten will gelernt sein: Wie das richtige Befüllen einer Waschmaschine geht, steht in der Bedienungsanleitung.

Elektrogeräte oft richtig vom Strom nehmen, machen immer noch viele Menschen nicht. Dabei ist es hilfreich, auch den Stand-by-Modus auszuschalten, wenn das Gerät nicht benötigt wird. Das Ladegerät aus der Steckdose ziehen, wenn das Aufladen eines Akkus beendet ist, hilft auch beim Energiesparen. Genauso wie das Austauschen alter Lampen gegen sparsamere Sorten.

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