Orkantief "Friederike"

Dank an alle Einsatzkräfte

Der Orkan "Friederike" ist über Deutschland hinweggefegt. Mehr als 1.150 Ehrenamtliche des THW waren im Einsatz. Die Feuerwehr musste ununterbrochen ausrücken. Die Bundeswehr unterstützte Bergungsarbeiten an einem Unfallort in Thüringen. All diesen Menschen und auch den ungenannten Helfern dankt die Bundesregierung.

THW-Helfer zersägen einen umgestürzten Baum.

Mehr als 1.000 THW-Kräfte beseitigen zurzeit in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Sturmschäden.

Foto: picture alliance/dpa/Federico Gambarini

Es war der schwerste Sturm seit dem verheerenden Orkan "Kyrill" vor elf Jahren. "Friederike" tobte mit Geschwindigkeiten von bis zu 203 Stundenkilometer über das Land. Verkehrsunfälle, umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer - so die Bilanz. Menschen starben, darunter auch Einsatzkräfte.

Inzwischen beseitigen mehr als 1.000 THW-Kräfte die Schäden, insbesondere in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Gut, dass es so viele Menschen gibt, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, ohne zu fragen, was sie selbst davon haben.

Beileid für die Opfer und ihre Angehörigen

Bundesinnenminister Thomas de Maizière dankte den Helfern für ihren Einsatz. "Die Rettungsmaßnahmen in Folge des verheerenden Sturms 'Friederike' haben wieder einmal gezeigt, von welch' enormer Bedeutung das THW für unsere Zusammenarbeit", schrieb er auf Twitter. Er danke vor allem den mehr als 1.000 Rettungskräften, die sich in den Dienst der Gesellschaft gestellt hätten. "Gleichzeitig gilt mein tiefes Mitgefühl den Angehörigen der Menschen, die in dieser Naturkatastrophe ums Leben gekommen sind", so de Maizière.

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