Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Bundesstiftung unter neuer Leitung

Die Historikerin und Kulturmanagerin Gundula Bavendamm ist neue Direktorin der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Sie wird ihr Amt am 1. April antreten. Bisher hat Bavendamm das AlliiertenMuseum in Berlin geleitet.

Gundula Bavendamm, Direktorin des Alliiertenmuseums in Berlin, steht am 19.02.2016 im Bundestag in Berlin. Bavendamm soll am 22.2.2016 als neue Direktorin der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung vom Stiftungsrat gewählt werden. Foto: Bernd von …

Gundula Bavendamm, neue Direktorin der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Foto: picture-alliance/dpa/Jutrczenka

Kulturstaatsministerin Monika Grütters begrüßte die Wahl Bavendamms. Mit ihrer Berufung sei ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung gelungen. "Der Auftrag der Stiftung sowie die Erinnerung und das Gedenken an Flucht und Vertreibung hat auch durch das aktuelle Flüchtlingsgeschehen besondere Relevanz", erklärte Grütters.  

Die Kulturstaatsministerin hatte Gundula Bavendamm vorgeschlagen in der Überzeugung, dass die Museumsmanagerin den weiteren Aufbau des Ausstellungs-, Informations- und Dokumentationszentrums "mit Überzeugungskraft und Engagement" zügig vorantreiben werde.

Grütters: Eine erfahrene und erfolgreiche Museumsmanagerin

Die promovierte Historikerin und Kulturmanagerin Gundula Bavendamm ist seit Januar 2010 Direktorin des AlliiertenMuseums in Berlin. Über 15 Jahre konzipierte sie als Kuratorin und Projektleiterin historische und kulturhistorische Ausstellungen für deutsche Museen. Als Herausgeberin und Mitautorin veröffentlichte sie zahlreiche wissenschaftliche Schriften zur Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Gundula Bavendamm ist Mitglied in mehreren Gremien, unter anderem im "Nationalkomitee Memory of the World", im Vorstand der "Stiftung Luftbrückendank" und im wissenschaftlichen Beirat des Vereins "Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation".

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