Bundeskanzlerin Merkel telefonierte mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilt mit:

  • Pressemitteilung 165
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefoniert.

Sie gratulierte Israel erneut zum 70. Jahrestag seiner Staatsgründung.

Mit Blick auf die Entwicklungen in Gaza drückte die Bundeskanzlerin ihre Sorge über die Eskalation der Gewalt aus. Deutschland habe Verständnis für die Sicherheitsbelange Israels. Das Recht auf freie Meinungsäußerung und zur friedlichen Versammlung dürfe nicht missbraucht werden, um Unruhen zu provozieren. Gewalt dürfe kein Mittel sein, um politische Ziele durchzusetzen.

Die Bundeskanzlerin betonte, dass Deutschland wie auch Frankreich und Großbritannien sich weiter an das Atomabkommen mit dem Iran gebunden fühlen, solange der Iran seine Verpflichtungen aus dem Abkommen weiter einhält.

Beide sahen das ballistische Raketenprogramm des Iran, ebenso wie die destabilisierende Rolle, die der Iran in der Region spielt, u.a. in Syrien, im Irak und in Jemen, mit großer Sorge.

Mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen in Syrien verurteilte die Bundeskanzlerin die jüngsten iranischen Angriffe auf israelische Militärstellungen auf den Golanhöhen und unterstrich das israelische Recht auf Selbstverteidigung.

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