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Subventionsbericht

Der Klimaschutz wird besonders gefördert

Das Bundeskabinett hat den Bericht über die Entwicklung der Finanzhilfen und Steuervergünstigungen für die Jahre 2017 bis 2020 beschlossen. Im Fokus liegt ein Kernanliegen der Bundesregierung: der Klimaschutz. 

Foto zeigt einen Eisbären

Eisbären im Arktischen Ozean: Der Anstieg bei den Finanzhilfen gilt insbesondere den Maßnahmen im Energie- und Klimafonds.

Foto: action press/Paul Goldstein/Exodus/REX

Der Subvenstionsbericht stellt fest: Finanzhilfen und Steuervergünstigungen des Bundes steigen von 21,8 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 31,4 Milliarden Euro im Jahr 2020.

Hierbei sind insbesondere die Finanzhilfen zu nennen, die um rund 8,1 Milliarden Euro auf 14,4 Milliarden Euro angestiegen sind. Aber auch die Steuervergünstigungen steigen um 1,3 Milliarden Euro auf 16,9 Milliarden Euro.

Klimaschutzmaßnahmen besonders gefördert

Der größte Teil der Subventionen im Bereich der Finanzhilfen dient der Umsetzung eines politischen Kernanliegens der Bundesregierung: dem Klimaschutz.

Der Anstieg bei den Finanzhilfen gilt insbesondere den zusätzlichen Maßnahmen im Energie- und Klimafonds, die von der Bundesregierung im Rahmen des Klimapakets beschlossen worden sind. Im Bereich der Finanzhilfen werden damit im Jahr 2020 mehr als die Hälfte des Subventionsvolumens für klima- und umweltfreundliche Maßnahmen bereitgestellt.

Wohnungsbau, Digitalisierung und Mobilität

Neben dem Klimaschutz sind weitere aktuelle Förderschwerpunkte der Wohnungsbau, die Digitalisierung und die Mobilität. So gehören zu den bedeutendsten Finanzhilfen auch die Zuschüsse im Rahmen des Programms "Baukindergeld", die Unterstützung des Ausbaus von Gigabitnetzen und die Reduzierung der Trassenpreise im Schienengüterverkehr.

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