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Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Japans Liebe zum Impressionismus – von Monet bis Renoir“ am (heutigen) Mittwoch in der Bundeskunsthalle in Bonn erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Die Ausstellung erzählt von der Begeisterung für den europäischen Impressionismus in Japan und von seinem Einfluss auf die japanische Kunst. Erleben konnten wir diese Einflüsse bisher selten. Damit ergänzt die Ausstellung nicht nur unser Bild vom Impressionismus, sondern bereichert gleichzeitig auch die traditionell guten deutsch-japanischen Kulturbeziehungen um neue Perspektiven. Es ist wichtig, dass Deutschland mit anderen Ländern über reine Wirtschaftskontakte hinaus auch den kulturellen Austausch pflegt. Genau dazu tragen gemeinsame Projekte wie diese Ausstellung bei.“

Die Kulturstaatsministerin betonte weiter: „Den flüchtigen Moment in der Subjektivität ihres sinnlichen Eindrucks festhalten zu wollen – in diesem Anspruch trafen sich europäische und japanische Künstler schon immer. Hier zeigt sich: Der Impressionismus ist eine Bildersprache, die wie ein geistiges Band auch diese beiden so unterschiedlichen Kulturen verbindet.“

Die Ausstellung „Japans Liebe zum Impressionismus – von Monet bis Renoir“ präsentiert erstmalig in Europa zusammenhängend die bedeutendsten Sammlungen der frühen Moderne aus Japan. Im Mittelpunkt stehen mehr als 100 hochkarätige Werke der französischen Impressionisten, unter anderem von Monet, Manet, Gauguin, Pissarro und Cézanne. Hinzu kommen Werke japanischer Maler vor 1920, die sich von den französischen Künstlern zu Malereien im westlichen Stil anregen ließen und damit die moderne japanische Kunst begründeten. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 21. Februar 2016.

Die Kunst und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland wurde 1992 eröffnet. Heute gehört sie zu den bedeutendsten Ausstellungshäusern weltweit. Sie veranstaltet Ausstellungen zu Kunst und Kulturgeschichte, Archäologie, Wissenschaft und Technik. Finanziert wird die Bundeskunsthalle aus dem Etat der Kulturstaatsministerin – 2015 mit rund 24 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter www.bundeskunsthalle.de