Merkel würdigt Kultureinrichtungen

"Kulturelle Vielfalt" im Bundeskanzleramt

Bundeskanzlerin Merkel hat den vom Bund geförderten Kultureinrichtungen für ihre Arbeit gedankt. Sie seien "Vertreter der kulturellen Vielfalt Deutschlands", so Merkel. Auf Einladung von Kulturstaatsministerin Grütters waren die Spitzen von Stiftungen, Museen und Gedenkstätten nach Berlin gekommen.

Gruppenfoto der Bundeskanzlerin Angela Merkel und Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, mit den Leiterinnen und Leitern der von BKM geförderten Kultureinrichtungen.

Im Bund mit der Kultur: Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsministerin Grütters mit den geladenen Gästen.

Foto: Bundesregierung/Güngör

Eingeladen waren rund 170 Leiterinnen und Leiter unterschiedlichster Einrichtungen wie etwa Stiftungen, Museen oder Gedenkstätten. "Jeder, der hier ist, vertritt ein Stück des kulturellen Schatzes oder der kulturellen Zukunft unseres Landes", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Geschichte und Kultur müssten auch in der öffentlichen Wahrnehmung noch an Bedeutung gewinnen.

Kulturvermittlung für Bürger wichtig

Schon im Vorfeld des Treffens hatte die Kanzlerin auf die Bedeutung der kulturellen Angebote hingewiesen. Das sei für die Bürgerinnen und Bürger etwas ganz Wichtiges, so Merkel in ihrem Podcast am vergangenen Samstag: "Hier wird praktisch jeden Tag und Kultur und Geschichte vermittelt. Wer seine eigene Kultur nicht kennt, der kann auch nur sehr schwer Zukunft gestalten."

Auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters dankte den Gäste für "Sachkompetenz und Engagement", die in den Programmen und Projekten der einzelnen Einrichtungen stecke. "Die "Weltläufigkeit und der kulturelle Reichtum in ganz Deutschland ist nicht zuletzt auch ihr Verdienst, die Sie Stiftungen und Verbände, Museen, Archive und Bibliotheken, Festspiele und Kulturzentren oder auch die verschiedenen Kunstsparten sowie die Pflege des kulturellen Erbes vertreten", betonte Grütters.

Ob die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, die Stasi-Unterlagenbehörde oder das Bach-Archiv in Leipzig - aus dem Etat der Kulturstaatsministerin werden bekannte Einrichtungen, aber auch kleinere und weniger bekannte Institutionen gefördert oder dauerhaft finanziert.

Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, sitzt neben Neil MacGregor.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters neben dem Intendanten des Berliner Humboldtforums Neil MacGregor.

Foto: Bundesregierung/Güngör

Begegnung und Austausch

Grütters hob den einenden Charakter der Kultur hervor. Sie stiftete bereits "Identität und Zusammenhalt in Zeiten, in denen die staatliche Einheit noch nicht verwirklicht war - und sie tut es bis heute".

Zu Beginn des Treffens hatten sich die Leiterinnen und Leiter der Einrichtungen ausgetauscht. Neil MacGregor, einer der Gründungsintendanten, stellte zudem die Planungen für das Humboldt Forum in Berlin vor.

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