Neu aufgelegte Broschüre

"Im Bund mit der Kultur"

Kultureinrichtungen sichern, Provenienzforschung stärken, den deutschen Film unterstützen, die Deutsche Welle finanzieren: Der Bund fördert Kultur und Medien auf vielfache Art. Die neu aufgelegte Broschüre "Im Bund mit der Kultur" informiert, wofür sich die Staatsministerin für Kultur und Medien in Deutschland einsetzt.

Broschüre Im Bund mit der Kultur 2018

Was tut der Bund für Kultur und Medien? Die neue Broschüre bietet einen kompakten Überblick.

Foto: Bundesregierung/Tybussek

Auf mehr als 160 Seiten werden die Arbeitsschwerpunkte von Monika Grütters, der Staatsministerin für Kultur und Medien, vorgestellt. Die Zuständigkeit für Fragen der Kultur und Medien ist in Deutschland Ländersache, kulturelle Einrichtungen und Projekte von nationaler Bedeutung sind aber Sache des Bundes.

20 Jahre Bundesbeauftragte für Kultur und Medien

Das Amt gibt es seit 20 Jahren. In einem "Jubiläumskapitel" wird die Entwicklung von der Gründung bis heute nachgezeichnet. 1998 wurden die vereinzelt bestehenden kultur- und medienpolitischen Initiativen der Bundesregierung bei der "Beauftragten für Kultur und Medien" zusammengeführt. Für die recht sperrige Amtsbezeichnung hat sich inzwischen "Kultur- und Medienstaatsministerin" eingebürgert. Das Aufgabenspektrum hat sich im Laufe der Jahre stetig erweitert.

Engagement in der Hauptstadt wie in der Fläche

In verschiedenen Kapiteln wie "Kultur", "Erinnern und Gedenken", "Film" und "Medien" wird deutlich, wie breitgefächert das Engagement des Bundes ist. So fördert und finanziert die Kulturstaatsministerin etwa die Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz auf der Berliner Museumsinsel. Ebenso das Humboldt Forum, das ab 2019 die Kulturen der Welt präsentiert.

Der Bund fördert das nationale Kulturerbe aber in allen Regionen Deutschlands, von den Bayreuther Festspielen über das Goethe-Haus Frankfurt bis hin zum Residenzschloss in Dresden. Ein Schwerpunkt der Kulturförderung liegt dabei in den ostdeutschen Bundesländern.

Monika Grütters: "Kunst und Kultur sind Ausdruck einer lebendigen Demokratie. Wir brauchen sie als Kompass zur Orientierung und Selbstvergewisserung – heute mehr denn je."

Förderung über alle Kultursparten hinweg

Neben der Förderung von national und international bedeutenden Kultureinrichtungen unterstützt die Staatsministerin alle Kultursparten mit der Auslobung von Wettbewerben und Preisen.

Eine weiteres wichtiges Feld ist die Gedenkstättenarbeit. Der Opfer von Kriegen und Diktatur zu gedenken und die Geschichte aufzuarbeiten - hier sieht sich der Bund mitverantwortlich.

Mit seiner Filmförderung trägt der Bund der kulturellen Bedeutung dieser Kunstform Rechnung und stärkt den Filmstandort Deutschland. Highlights sind hier die Berlinale und der Deutsche Filmpreis.

Medienvielfalt sichern, Urheberrechte schützen

Auch im Medienbereich engagiert sich der Bund, gesetzgeberisch beim Urheber- und Verlagsrecht - auf nationaler wie auf europäischer Ebene. Grundsätzlich sind dafür die Länder zuständig. Mehrere Initiativen setzen sich für den Ausbau der Medienkompetenz ein - ein zunehmend wichtiges Kriterium in der digitalen Welt.

Die Kulturstaatsministerin ist auch oberste Dienstherrin der Deutschen Welle, ohne Einfluss auf die Inhalte natürlich. Der Auslandssender ist wichtiger medialer Kulturbotschafter Deutschlands in aller Welt.

Mehr lesen? Sie können die Broschüre in der Spalte rechts herunterladen oder auch hier bestellen.

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