Navigation und Service

Inhalt

Stellenangebot

Bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste ist voraussichtlich ab August 2018 die Stelle

einer Sachbearbeiterin / eines Sachbearbeiters im Sachgebiet Haushalt/Finanzen

 

im Rahmen einer Elternzeitvertretung voraussichtlich für ein Jahr in Vollzeit zu besetzen. Dienstort ist Magdeburg.

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Magdeburg, die zum 1. Januar 2015 vom Bund, den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden gegründet wurde. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf Kulturgutverluste (insbesondere sogenannte "NS-Raubkunst" und "Beutekunst"). Die Stiftung ist national und international die zentrale Ansprechpartnerin in Deutschland zu Fragen der Umsetzung der „Washingtoner Prinzipien“ und der "Gemeinsamen Erklärung" zur Auffindung und Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz. Sie fördert durch finanzielle Zuwendungen Projekte der Provenienzforschung, betreibt die Datenbank Lost Art und weitere Datenbanken zu Dokumentations- und Forschungszwecken. Die Stiftung wird durch Zuwendungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien institutionell gefördert und unterliegt dem Haushalts- und Tarifrecht des Bundes. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter www.kulturgutverluste.de.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • Ausführung des Haushaltes der Stiftung einschließlich der Projekte in unmittelbarer Trägerschaft des Zentrums, d.h. Erarbeitung einrichtungsinterner Regelwerke zur Haushaltsführung, Vorerfassung von Buchungen, Kontrolle und Freigabe von Anordnungen, Liquiditätssicherung/-planung und -überwachung, Erarbeitung von Zahlungsprognosen, Fertigung sämtlicher haushaltsrelevanter Unterlagen für Gremien etc., Aufstellung der Jahresabschlüsse und der Verwendungsnachweise für das Zentrum, Begleitung der Verwendungsnachweisprüfungen für die von Zentrum geförderten Projekte
  • Überjährige Mittelverwaltung im Bereich des finanziellen Projektmanagements
  • Bearbeitung von Steuer- und Statistikangelegenheiten
  • Aufstellung des Haushaltes, d.h. Aufstellung der Unterlagen für die mittel- und langfristige Finanzplanung, Erstellung des Wirtschaftsplans und Planung der Folgejahre, Umsetzung der Zuwendungsbescheide
  • Zentrale/-r Ansprechpartner/-in für Haushaltsangelegenheiten (intern und extern)
  • Anwendungssteuerung in Bezug auf Haushaltssoftware RediPro

Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossene Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst (Diplom‐ Verwaltungswirt/in FH oder Verwaltungsfachwirt/in) oder einen abgeschlossenen betriebswirtschaftlichen oder kaufmännischen Studiengang mit Schwerpunkt Finanzbuchhaltung 
  • Ausgewiesene Kenntnisse des öffentlichen Haushalts- und Rechnungswesens sowie des Zuwendungsrechts, vorzugsweise des Bundes
  • Sehr gute EDV-Anwenderkenntnisse, insbesondere Microsoft-Office-Anwendungen und vorzugsweise Haushaltssoftware
  • Einschlägige mehrjährige Berufserfahrung ist erwünscht
  • Ausgeprägte Kommunikations- und Organisationsfähigkeit
  • Fähigkeit zum selbstständigen, eigenverantwortlichen Arbeiten im Team

 

Wir bieten:

  • Mitarbeit in einem dynamischen und flexiblen Team in einem interessanten und politisch sensiblen Aufgabengebiet
  • Vergütung entsprechend E 11 TVöD
  • zeitgemäße und flexible Modelle der Arbeitszeitgestaltung

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Beurteilungen) bis zum 01.03.2018 elektronisch an die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: sophia.ebeling@kulturgutverluste.de.

Für Auskünfte zur Stellenausschreibung steht Ihnen Frau Ebeling, Tel. 0391 – 7 277 63 19 gerne zur Verfügung.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von drei Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens vernichtet.

Die Erstattung von Reisekosten aus Anlass von Vorstellungsgesprächen ist grundsätzlich nicht möglich.

Freitag, 19. Januar 2018