Navigation und Service

Inhalt

Kulturelles Filmerbe erhalten

Filme sind Teil unseres nationalen Kulturerbes. Die Bundesregierung fördert die Sicherung, Restaurierung und Digitalisierung des Filmerbes.

Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (Stummfilm, silent movie, D 1922, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau) Max Schreck in der Titelrolle / Vampir, Horror, Gruselfilm F.W. Murnaus "Nosferatu" - einer der wichtigsten Filme aus der Zeit der Weimarer Republik. Foto: picture-alliance

Filme dokumentieren auf einzigartige Weise die historische und kulturelle Entwicklung eines Landes. Dieses Material zu erhalten, zu pflegen, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und beständig zu ergänzen, ist Anliegen jeder Kulturnation. 

Die Bundesrepublik Deutschland nimmt diese Aufgabe vor allem durch das Bundesarchiv wahr. Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, die Transit-Film GmbH München und die DEFA-Stiftung flankieren dieses Engagement.

Das filmische Erbe dokumentiert die Entwicklung seiner eigenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Gleichzeitig reflektiert es die jeweiligen politischen und sozialen Gegebenheiten. Die Vereinnahmung des Mediums Film durch die Nationalsozialisten lässt dies ebenso erkennen wie die Entwicklung des deutschen Films in den beiden deutschen Staaten bis zur Wiedervereinigung 1990.

Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist ein zentrales Thema der gegenwärtigen Filmkultur. Der Bund fördert deshalb die Stiftung Deutsche Kinemathek in Berlin und das Deutsche Filminstitut in Frankfurt/Main, die mit anderen filmhistorischen Einrichtungen im Kinemathekverbund zusammenwirken.

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 29.7.2015.