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Deutscher Filmförderfonds

Wichtig für den Filmstandort Deutschland

Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) dient dazu, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Filmwirtschaft in Deutschland zu verbessern, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der filmwirtschaftlichen Unternehmen zu sichern und auszubauen und nachhaltige Impulse für den Filmproduktionsstandort Deutschland sowie weitere volkswirtschaftliche Effekte zu erzielen.

Logo des Deutschen Filmförderfonds. Nach wie vor ein Erfolgsmodell: Mit dem DFFF stärkt der Bund den Filmstandort Deutschland. Foto: DFFF

Mit dem DFFF setzt der Bund Anreize für die Produktion von Kinofilmen in Deutschland. Seit dem Start des DFFF im Januar 2007 bis Ende Dezember 2017 sind Zuschüsse für 1.187 Filme in Höhe von insgesamt rund 651 Millionen Euro bewilligt worden.

DFFF sorgt für Folgeinvestitionen

Allein in Deutschland sorgten diese Fördergelder für Folgeinvestitionen in Höhe von rund 3,8 Milliarden Euro bei der Herstellung von Filmen.

Der DFFF ist mit einem jährlichen Fördervolumen von 50 Millionen Euro ausgestattet. Er wurde 2017 um eine zweite Säule für Großproduktionen ergänzt - dem sogenannten DFFF II. Ausgestattet mit einem zusätzlichen Fördervolumen von 25 Millionen Euro für das zweite Halbjahr 2017 setzt er weitere Anreize für große internationale Aufträge an deutsche Produktionsdienstleister. Dies stärkt die deutschen Produktionsstandorte und trägt dazu bei, sie wettbewerbsfähig zu halten. Der Erhalt hochqualifizierter Produktionsstätten entfaltet zudem wirtschaftliche Hebelwirkungen.

Der DFFF I in Kürze

Geförderte Projekte

  • Zuwendungen für programmfüllende Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme

Einstiegsschwelle

  • Spielfilme mit Gesamtherstellungskosten von über 1 Million Euro
  • Animationsfilme mit Gesamtherstellungskosten von über 2 Millionen Euro
  • Dokumentarfilme mit Gesamtherstellungskosten von über 200.000 Euro

Förderung

  • 20 bzw. 25 Prozent der deutschen Herstellungskosten
  • Höchstfördersumme 4 Millionen Euro

Antragsberechtigung

  • Produzenten

Antragstellung

  • Keine Antragstermine, Einreichung laufend möglich
  • Kumulierbar mit allen Förderungen

Der DFFF II in Kürze

Geförderte Projekte

  • Zuwendungen für Produktionsdienstleistungen zur Herstellung eines programmfüllenden Spiel- oder Animationsfilms

Einstiegsschwelle

  • Projekte mit deutschen Herstellungskosten von 8 Millionen Euro und Gesamtherstellungskosten von 20 Millionen Euro

Förderung

  • 25 Prozent der deutschen Herstellungskosten
  • Höchstfördersumme 25 Millionen Euro

Antragsberechtigung

  • Produktionsdienstleister

Antragstellung

  • Keine Antragstermine, Einreichung laufend möglich
  • Nicht kumulierbar mit anderen öffentlichen Fördermitteln aus dem Bundeshaushalt

Bilanz 2017: 33 internationale Koproduktionen ...

Der DFFF förderte allein im Jahr 2017 mit insgesamt 57,3 Millionen Euro 100 Kinoproduktionen – darunter 69 Spiel-, 22 Dokumentar- und neun Animationsfilme. Insgesamt generierte der DFFF im vergangenen Förderjahr in Deutschland Folgeinvestitionen in Höhe von rund 321 Millionen Euro.

Im vergangenen Jahr wurden 33 internationale Koproduktionen gefördert, darunter auch das erste DFFFII-geförderte Projekt: Die britisch-deutsche Bestseller-Verfilmung THE GIRL IN THE SPIDER’S WEB („Verschwörung“), eine Fortsetzung der sogenannten Millennium-Trilogie von Stieg Larsson, erhielt einen Zuschuss von rund 8,8 Millionen Euro .

... und 67 deutsche Filme

Zudem wurden 67 deutsche Produktionen gefördert, darunter der erfolgreichste Kinofilm des Jahres 2017 "Fack ju Göhte 3". Obwohl er erst Ende Oktober in den Kinos anlief, sahen bis Jahresende fast 6 Millionen Menschen den letzten Teil der erfolgreichen Filmreihe von Regisseur und Autor Bora Dagtekin.

DFFF-geförderte Filme feierten in den letzten Jahren zahlreiche Erfolge auf internationalen Festivals und Preisverleihungen. Dazu zählen der weltweit beachtete Film TONI ERDMANN von Maren Ade und Fatih Akins AUS DEM NICHTS. 2018 wurde der NSU-Thriller mit dem Golden Globe für den besten nicht-englischsprachigen Film ausgezeichnet. Auf dem Sundance Filmfestival 2018 wurde OF FATHERS AND SONS von Talal Derkis zum besten Dokumentarfilm gekürt. Auch für den Oscar 2018 wurde mit A FANTASTIC WOMAN von Sebastián Lelio ein durch den DFFF geförderter Film nominiert.

Seit August 2017 gilt die neue BKM-Richtlinie „Anreiz zur Stärkung der Filmproduktion in Deutschland“.

Weitere Informationen zum DFFF finden Sie unter www.dfff-ffa.de

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 13.6.2018.