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Kulturförderung

Kulturstiftung des Bundes

Die Kulturstiftung des Bundes fördert Kunst und Kultur im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes.

Neubau der Kulturstiftung des Bundes in Halle an der Saale Neubau der Kulturstiftung des Bundes Foto: Kulturstiftung des Bundes / Falk Wenzel

Hauptaufgabe der Kulturstiftung des Bundes ist es, innovative Programme und Projekte im internationalen Kontext zu fördern.

Dabei erschließt die Stiftung künstlerische und interdisziplinäre Wissenspotentiale für die Diskussion gesellschaftlicher Fragen. Zugleich gibt die Stiftung mit ihren Programmen Impulse für die kulturelle Weiterentwicklung. Außerdem unterstützt sie Programme im Bereich der kulturellen Vermittlung und fördert internationale Partnerschaften zur gemeinsamen Entwicklung von Kulturprojekten.

Neben der Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur berücksichtigt die Stiftung auch die Herausforderungen, die heute an die Erhaltung und Vermittlung des kulturellen Erbes gestellt werden.

Innovative Programme und Projekte fördern

Zweimal im Jahr können bei der Kulturstiftung des Bundes (KSB) Anträge zur Förderung von Projekten aller Sparten gestellt werden. Die für die "Allgemeine Förderung" eingehenden Anträge werden von einer unabhängigen Fachjury bewertet.

Die Stiftung entwickelt eigene, zeitlich befristete Programme zu bestimmten Themenschwerpunkten und stärkt durch bundesweite Strukturprogramme ganz gezielt bestimmte Sparten. Zu den von der KSB initiativ entwickelten Programmen, gehören unter anderen "Kulturagenten für kreative Schulen", "360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft", "TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel", "Doppelpass Plus - Fonds für Kooperationen von freien Gruppen und Tanz- und Theaterhäusern", "TURN - Fonds für für Kooperationen zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern", "Stadtgefährten – Fonds für Stadtmuseen " oder die Initiative "Museum Global".

Darüber hinaus gewährleistet die Stiftung einigen deutschlandweit herausragenden kulturellen Veranstaltungsreihen als "kulturellen Leuchttürmen der Gegenwartskunst" erhöhte Planungssicherheit durch eine mehrjährige Förderung. Dazu gehören zum Beispiel die "documenta", die "transmediale" oder der Tanzkongress.

Sitz in Halle an der Saale

Die KSB wurde 2002 mit Sitz in Halle an der Saale gegründet. Als Zuwendungsstiftung bürgerlichen Rechts erhält sie zurzeit jährlich rund 38 Millionen Euro aus dem Haushalt der Kulturstaatsministerin. Den Vorstand der KSB bilden die Künstlerische Direktorin, Hortensia Völckers, und der Verwaltungsdirektor, Alexander Farenholtz.

Höchstes Entscheidungsgremium ist der Stiftungsrat, in dem Bund, Länder und Kommunen sowie Repräsentanten aus den Bereichen Kunst und Kultur vertreten sind. Eine den Vorstand beratende Funktion hat der Stiftungsbeirat mit Repräsentanten aus Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Dieser Beitrag wurde zuletzt am 05.02.2018 aktualisiert.