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Idee und Hintergrund

Mit dem Nationalen Integrationspreis der Bundeskanzlerin sollen Einzelpersonen, Personengruppen, Organisationen oder Kommunen ausgezeichnet und gewürdigt werden, die sich in beispielgebender Weise um die Integration von Migranten verdient gemacht haben.

Nationaler Integrationspreis der Bundeskanzlerin Nationaler Integrationspreis der Bundeskanzlerin Foto: Bundesregierung

Der Nationale Integrationspreis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Die Bundeskanzlerin verleiht den Preis in der Regel jährlich. Die erstmalige Preisverleihung hat am 17. Mai 2017 stattgefunden. Preisträgerin 2017 ist die Stadt Altena mit ihrem Leitbild "Vom Flüchtling zum Altenaer Mitbürger".

Der Preisträger wird von einer ehrenamtlichen Jury aus fünf Fachleuten und Personen des öffentlichen Lebens ausgewählt. Vorschlagsberechtigt sind nach den Statuten des Preises 33 Institutionen aus allen wichtigen gesellschaftlichen Bereichen, die Expertise auf dem Gebiet der Integration vorweisen können oder dort aktiv sind.

Die Bundesregierung hat den Nationalen Integrationspreis mit der "Meseberger Erklärung zur Integration" aus der Taufe gehoben, die bei der Klausur des Bundeskabinetts am 24./25. Mai 2016 im Gästehaus der Bundesregierung, Schloss Meseberg, beschlossen worden ist. Zugrunde liegt die Überlegung, einmal im Jahr die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein erfolgreiches Projekt, eine beispielgebende Initiative oder ein beeindruckendes Engagement im Bereich der Integration von Zuwanderern zu lenken, und so andere zum Nachahmen anzuregen. Gute Beispiele sollen bekannt gemacht und so möglichst verbreitet werden. Die Veranstaltung zur Preisverleihung wird daher presseöffentlich sein und dem Preisträger ein Forum bieten, "sein" Integrationsprojekt in Anwesenheit der Bundeskanzlerin öffentlich vorzustellen.

Um aufzuzeigen, wie vielfältig das in Deutschland vorhandene Engagements im Bereich der Integration ist, kann die Jury einen jährlich wechselnden Schwerpunkt festlegen – zum Beispiel Integration und Gleichberechtigung, Integration im Alltag, Integration in der Arbeitswelt, Integration im Sport oder Integration in der Kultur.