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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Dienstag, 11. Juli 2017

Pressemitteilung: 
259
Ausgabejahr: 
2017

Akkreditierungen zum G20-Gipfel in Hamburg

Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilt mit:

Das Bundespresseamt hat bis zum Ablauf der Akkreditierungsfrist am 23. Juni 2017 4.951 Medienvertretern eine Akkreditierung zum G20-Gipfel erteilt. Es galten dabei die üblichen Voraussetzungen für eine Akkreditierung, also ein Nachweis der journalistischen Tätigkeit und eine Sicherheitsüberprüfung, der der Antragsteller mit seinem Antrag ausdrücklich zustimmt. Weitere 150 Journalisten haben die Nachakkreditierungsmöglichkeit, die bis Samstag, den 8. Juli 2017, um 15:30 bestand, erfolgreich genutzt, so dass insgesamt 5.101 Medienvertreter das Zugangsrecht zum Pressezentrum erhielten. Kein Medienvertreter wurde im Rahmen dieses üblichen Akkreditierungsverfahrens aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen. Für das Bundespresseamt haben die Pressefreiheit und die Bereitstellung guter Arbeitsbedingungen für Journalisten herausragende Bedeutung.

Zwischen Ablauf des Akkreditierungsverfahrens und Beginn des Gipfels benannten die Sicherheitsbehörden bezüglich 32 Medienvertretern Sicherheitsbedenken, die ausschließlich aus eigenen Erkenntnissen deutscher Behörden resultierten. Diese Bedenken mussten vom Bundespresseamt ernstgenommen werden und hatten demnach Einfluss auf die bereits erteilten Akkreditierungen. Das Bundespresseamt entschied daher, auf Anraten und in Absprache mit dem Bundeskriminalamt, diesen Personen die Akkreditierung zu entziehen.
Tatsächlich wurde dann neun Medienvertretern die Akkreditierung entzogen. Die übrigen 23 Medienvertreter sind im Weiteren nicht mehr am Medienzentrum erschienen.

Das Bundeskriminalamt hat in Umsetzung dieser Entscheidung die Namen der 32 Medienvertreter an die Zugangskontrollstellen übermittelt.