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Berlin, 24. Juli 2017

02 | 2017

Jetzt bewerben: Spannende Jobs warten auf neugierige Azubis

Ausbildung in der Mühlen- und Getreidewirtschaft modernisiert Ausbildung in der Mühlen- und Getreidewirtschaft modernisiert Foto: Bundesmühlenkontor GmbH/Steffen Höft

Am 1. September startet das neue Ausbildungsjahr. Ob im Handwerk, in der Industrie oder im Handel - es gibt mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Die Aussichten sind gut, dass Jugendliche bei einem der 330 dualen Ausbildungsberufe den finden, bei dem sie die eigenen Stärken entwickeln können.

Gesucht werden nicht nur Fachinformatiker, Industriemechaniker oder Kaufleute. Über zu wenig Auszubildende klagen vor allem Hotels und Gaststätten, Baufirmen sowie viele Handwerksbetriebe. Sie fehlen im Lebensmittelhandwerk, bei Fleischern und Bäckern. Öffentliche Verkehrsbetriebe suchen Nachwuchs bei den Berufskraftfahrern.

Auch Abiturienten können mit einer Berufsausbildung sehr gut Karriere machen. Zum Beispiel als Führungskräfte in Handwerks- und mittleren Technologieunternehmen. Familienunternehmen suchen gute Leute, die ihre Nachfolge antreten.

Mehrere Ausbildungsberufe wurden zum 1. August 2017 auf den neuesten Stand gebracht: Aus dem Müller, wird der Verfahrenstechnologe für Mühlen- und Getreidewirtschaft. Die "Luftverkehrskaufleute" und "Servicekaufleute im Luftverkehr" – starten neu durch. Die Ausbildung zum industriellen Schuhfertiger sowie für Automobilkaufleute wurde auf den neuesten Stand gebracht.

Pflegeausbildung wird attraktiver

Die Pflegebranche spürt den Fachkräftemangel schon länger. Dem trägt die gerade von Bundestag und Bundesrat verabschiedete Reform der Pflegeausbildung Rechnung. Die Ausbildung in der Pflege wird einheitlicher.
Eine neue generalistische Pflegeausbildung mit dem Berufsabschluss "Pflegefachkraft" wird eingeführt. Pflegefachkräfte können in allen Versorgungsbereichen arbeiten - in der Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpflege.
Wer sich schon zu Beginn der Ausbildung für Kinderkranken- oder Altenpflege entscheidet, kann weiterhin die spezialisierte Ausbildung machen. Diese Auszubildenden können vor dem dritten Ausbildungsjahr entscheiden, ob sie in die generalistische Ausbildung oder zwischen Kinderkranken- und Altenpflege wechseln wollen.
Die Ausbildung wird kostenfrei. Das ist ein großer Fortschritt, denn derzeit zahlen Auszubildende noch an etlichen Pflege-Schulen in Deutschland Schulgeld. Zudem haben Auszubildende Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung. Die neuen Ausbildungsgänge starten 2020.

Ausländische Fachkräfte durch berufliche Anerkennung gewinnen

Die Fachkräfte in Unternehmen kommen zunehmend aus dem Ausland. Neun von zehn Zuwanderern, die sich ihren Berufsabschluss anerkennen ließen, sind erwerbstätig. So steht es im Anerkennungsbericht 2017. Das Kabinett hat ihn am 7. Juni beschlossen. Das vom Bund 2012 gesetzlich geregelte Anerkennungsverfahren zahlt sich aus: Neun von zehn Zuwanderern, die sich ihren Berufsabschluss anerkennen ließen, sind erwerbstätig. Sie werden qualifiziert beschäftigt und verdienen mehr. Wie Betriebe Zuwanderer bei der Berufsanerkennung unterstützen können, zeigen die Preisträger von "Wir für Anerkennung".

Ausbildungsstart rückt näher

Anerkennung ausländischer Qualifikationen

Weiterbildung

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