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Berlin, 14. November 2016

Klimaschutzplan 2050

Deutschland geht voran

Fast 200 Nationen haben sich im Dezember 2015 in Paris auf ein verbindliches Weltklimaabkommen verpflichtet. Dieses Abkommen soll den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter 2 Grad Celsius gegenüber dem "vorindustriellen Niveau" halten. Ziel ist, den Anstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Raps wächst aus vertrocknetem Boden Wetterextreme nehmen auch in Deutschland zu Foto: BMU

Deutschland hat seinen nationalen Klimaschutzplan am 14. November 2016 beschlossen.

Der Klimaschutzplan der Bundesregierung markiert die Leitplanken für ein grundsätzliches Umsteuern in Wirtschaft und Gesellschaft. Es geht um die Zukunft der Energie- und Landwirtschaft, um Fragen der Automobilindustrie und des Kohlebergbaus.

Konkret heißt das für Deutschland: Fossile Energieträger sollen zunehmend durch erneuerbare ersetzt werden. Dies gilt sowohl für die Industrie, den Verkehr, die Landwirtschaft und für Gebäude. Dafür müssen innovative und effiziente Technologien (fort)entwickelt und angewendet werden, um diesen Strukturwandel zu schaffen.

Mit dem Klimaschutzplan 2050 unterstreicht die Bundesregierung, dass sie die notwendige langfristige Veränderung von Wirtschaft und Gesellschaft im Hinblick auf den Klimaschutz ernst nimmt. Diese Strategie der Transformation muss jedoch stets auch wirtschaftliche und soziale Belange berücksichtigen.

Vom 7. bis 18. November berät die internationale Staatengemeinschaft in Marokko über die Umsetzung der Klimaziele von Paris. Mit dem soeben beschlossenen Klimaschutzplan bleibt Deutschland internationaler Vorreiter.

Klimaschutzplan 2050 für Deutschland ist beschlossen

Von Paris nach Marrakesch: Die vereinbarten Klimaschutzziele umsetzen

Internationale Maßnahmen für den Klimaschutz

Negative Auswirkungen des Klimawandels

Ergänzende Informationen