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Merkel trifft dänischen Ministerpräsidenten

Gemeinsamkeiten in internationalen Fragen

Beim Besuch des dänischen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen würdigte Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsame Positionen und Interessen Deutschlands und Dänemarks.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Europäische Fragen standen im Mittelpunkt des Gespräch mit Rasmussen. Foto: Bundesregierung/Kugler

Das Gespräch der beiden Regierungschefs galt besonders der internationalen Lage. Diese sei angespannt, sagte Merkel angesichts der jüngsten Entwicklungen in Syrien. "Deutschland verurteilt den Einsatz von Chemiewaffen und es gibt viele Hinweise darauf, dass das syrische Regime solche Waffen eingesetzt hat."

Im Gespräch mit Rasmussen ging es auch um den Bau der Gasleitung "Nord Stream". Über die wirtschaftliche Bedeutung des Vorhabens sei man sich einig, sagte Merkel. Und auch darüber, dass die Ukraine als Transitland weiter eine Rolle spielen müsse.

Themen des Gesprächs zwischen der Kanzlerin und dem Ministerpräsidenten waren ferner die europapolitische Agenda und Fragen der Migration. Bei der Integration von Flüchtlingen sehe sie in Dänemark "interessante und spannende Ansätze", sagte Merkel. Besonders zur Integration auf dem Arbeitsmarkt wollen sich beide Länder weiter austauschen und voneinander lernen.

Auch finanzpolitisch bestehen Gemeinsamkeiten: Beide Länder sind Nettozahler der EU und wollen sich mit Blick auf die mittelfristige finanzielle Vorausschau eng abstimmen. Vorab seien dafür aber die Vorschläge der Kommission und die Strukturfondsverordnung nötig, sagte Merkel.

Die Strukturfondsverordnung dient dem Ziel, Unterschiede im Entwicklungsstand der verschiedenen Regionen sowie Rückstände in benachteiligten Gebieten auszugleichen. Ziel ist die Stärkung des wirtschaftlichen und territorialen Zusammenhalts in der Union.

Donnerstag, 12. April 2018

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