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Auch 2018 Sondermittel des Bundes

Schriftliches Kulturgut erhalten

Um national wertvolles schriftliches Kulturgut zu erhalten, schreibt Kulturstaatsministerin Grütters auch in diesem Jahr zusätzliche Fördermittel aus. Der Bund unterstützt Projekte etwa von Bibliotheken und Archiven mit bis zu 50 Prozent.

Akte und Bild eines vermissten Kindes Bedrohtes Schriftgut für künftige Generationen erhalten: hier Dokumente des Internationalen Suchdienstes. Foto: International Tracing Service (ITS), Foto: Uwe Zucchi

Feuchtigkeit, Säurefraß oder Schimmel: Viele historische Handschriften und Bücher in Deutschlands Archiven und Bibliotheken sind akut gefährdet. Kulturstaatsministerin Grütters will dem entgegenwirken und führt das 2017 aufgelegte Sonderprogramm fort. "Als kultureller Schatz muss dieses Erbe vor dem schleichenden Verfall bewahrt und für künftige Generationen erhalten werden", erklärte Grütters.

Rettung des Kulturerbes ist Gemeinschaftsaufgabe

Das Geld kommt Projekten von Bundes-, Landes- und kommunalen Einrichtungen zu Gute. Die Reaktion auf das Sonderprogramm 2017 war insbesondere auf Landesebene positiv. Einige Länder haben ihre Mittel erhöht. "Die Rettung unseres schriftlichen Kulturerbes ist aber nur mit vereinten Kräften von Bund, Ländern und Kommunen zu bewältigen", so Grütters.

Welche Institutionen wofür Mittel beantragen können, welche Fristen gelten und weitere Einzelheiten können Interessenten der Ausschreibung und dem Antrag in der rechten Spalte entnehmen.

Mittwoch, 31. Januar 2018