Navigation und Service

Inhalt

Gespräche von Süd- und Nordkorea

Signale der Entspannung

Vertreter Süd- und Nordkoreas haben sich im Grenzort Panmunjom zu ersten Gesprächen getroffen. Die Gespräche stellten einen Schritt in die richtige Richtung dar, sagte Regierungssprecher Seibert am Mittwoch. Nordkorea müsse aber seine völkerrechtswidrigen Raketen- und Nukleartests einstellen.

Koreanischer Grenzpolizist Die Gespräche zwischen Süd- und Nordkorea fanden im Grenzort Panmunjom statt. Foto: Korea Pool/Getty Images

Die Bundesregierung verfolge die innerkoreanischen Kontakte mit großer Aufmerksamkeit. Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in der Regierungspressekonferenz. "Im Vergleich zu der Situation bis zur Jahreswende stellen die Gespräche einen Schritt in die richtige Richtung dar", betonte Seibert.

Vertreter Süd- und Nordkoreas haben sich am 9. Januar im Grenzort Panmunjom getroffen. Die Gespräche waren auf Initiative beider Seiten zustande gekommen.

Nordkorea muss Raketen- und Nukleartests einstellen

Entscheidend für die Beurteilung des nordkoreanischen Verhaltens bleibe aber, so der Regierungssprecher, "dass Pjöngjang von weiteren Provokationen Abstand nimmt und seine völkerrechtswidrigen Raketen- und Nukleartests einstellt". Denn diese seien die Ursache für die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel.

Verletzung von UN-Resolutionen

Das nordkoreanische Raketen- und Nuklearprogramm stellt eine Verletzung der Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und damit einen Bruch des Völkerrechts dar. Darauf hatte am Freitag (5. Januar) bereits die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer hingewiesen.

Eine geschlossene Haltung der internationalen Gemeinschaft sei unbedingt erforderlich, so Demmer. Insbesondere China und Russland seien dazu aufgerufen, die Sanktionen der Vereinten Nationen umzusetzen.

Mittwoch, 10. Januar 2018

Zusatzinformationen

Merkel zu Raketentest Nordkoreas

Heute aktuell:

  • Grusswort der Kanzlerin Mazel tov, Israel!
  • Treffen von Merkel und Macron Gemeinsame Reformvorschläge bis Juni
  • Bürgerkrieg in Syrien Nur eine politische Lösung bringt Frieden