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Staatsministerin für Kultur und Medien
Monika Grütters

Humboldt Forum Berlin

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Monika Grütters

Besuch auf der Baustelle des Humboldt Forum

Staatsministerin für Kultur und Medien
Monika Grütters

Verleihung des deutschen Musikautorenpreises

Inhalt

20 Jahre "Gemeinsame Kommission"

Basis deutsch-russischer Kulturbeziehungen

Kulturstaatsministern Grütters hat in Berlin die "Gemeinsame Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen" als maßgeblichen Bestandteil der bilateralen Beziehungen gewürdigt. "Die nunmehr 20-jährige Arbeit hat Vertrauen aufgebaut und Verständigung gestärkt."

Historische Bleiglasfenster der Marienkirche in Frankfurt (Oder) stellt sechs restaurierte Teile vor ein Fenster der Kirche. Die 111 Stück waren nach dem Zweiten Weltkrieg in die … Ein Meilenstein: 2008 kehrten die letzten sechs Fensterscheiben der Bilderbibel der Marienkirche nach Frankfurt (Oder) zurück. Foto: picture-alliance/ dpa

Mit einer Festveranstaltung im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst hat die "Gemeinsame Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen" am Mittwoch ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Bilanz der zwei Jahrzehnte langen gemeinsamen Arbeit sowie die künftigen Perspektiven der Kultureinrichtung.

Freiheit von Kultur ermöglicht offenen Dialog  

Seit 1997 fördert und begleitet die Kommission bilaterale Projekte zur Erforschung der deutsch-russischen beziehungsweise deutsch-sowjetischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Sie organisiert dazu Arbeitstreffen sowie Kolloquien und publiziert deren Ergebnisse. Auch der wissenschaftliche Nachwuchs erhält Förderung.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters würdigte die konstruktiven Auseinandersetzungen und Diskussionen. Diese seien Grundlage für gegenseitiges Verständnis und eine Vertiefung der bilateralen Beziehungen beider Länder. "Gerade die Freiheit von Kultur und Wissenschaft ermöglicht den offenen und kritischen Dialog auch unabhängig von der aktuellen politischen Situation", so Grütters.

Nach Grußworten von Grütters und dem russischen Botschafter Wladimir Grinin gaben die beiden Gründungsvorsitzenden Prof. Aleksandr Tschubarjan und Prof. Horst Möller einen Rückblick über die zurückliegenden 20 Jahre. Eine Podiumsdiskussion unter dem Leitmotiv "Deutschland und Russland – Konflikt und Kooperation in historischer Perspektive" beleuchtete schließlich die wechselhaften Beziehungen zwischen beiden Staaten.

Mittwoch, 29. November 2017