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Bundeswettbewerb "Jugend forscht"

Forscher von morgen gesucht

Traut euch und zeigt, was ihr könnt! Das ist der Appell der neuen Bewerbungsrunde von "Jugend forscht" an alle jungen Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Noch bis zum 30. November können Jungforscherinnen und Jungforscher bis 21 Jahre ihre Projekte anmelden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Preisträgern des Wettbewerbs Jugend forscht. Erhielten 2017 für ihre Forschung den Sonderpreis der Bundeskanzlerin: Johannes Greiner und Stephan Wagner. Foto: Bundesregierung/Plambeck

Von der Grundschülerin bis zum Studienanfänger - talentierte junge Forscherinnen und Forscher können sich noch bis Ende des Monats online für die neue Runde von "Jugend forscht" anmelden. Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren. Es gibt zwei Alterssparten: Jugendliche ab 15 Jahren starten in der Sparte "Jugend forscht". Schüler bis 14 Jahre können in der Juniorensparte "Schüler experimentieren" starten und müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende können sich nur im Jahr ihres Studienbeginns anmelden.

Eintauchen in die Wissenschaftswelt

Das Motto der Wettbewerbsrunde 2018: "Spring!". Die Initiative "Jugend forscht" will damit junge MINT-Talente motivieren: "Habt den Mut und traut Euch. Springt und zeigt, was ihr könnt. Taucht ein in die spannende Welt von Forschung und Wissenschaft, und seid dabei bei Jugend forscht 2018!"

Nach Anmeldeschluss am 30. November werden die Teilnehmer der angemeldeten Projekte angeschrieben und über den weiteren Wettbewerbsablauf informiert. Im Anschluss finden ab Februar 2018 die Regional- und Landeswettbewerbe statt.

Messen mit den Besten des Landes

Höhepunkt und Finale der jährlichen Wettbewerbsrunde ist dann der Bundeswettbewerb. Daran nehmen alle Jungforscherinnen und Jungforscher teil, die bei einem der Jugend forscht-Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben.

Beim Bundesfinale messen sich die Besten des Landes in den sieben Fachgebieten. Die Jungforscherinnen und Jungforscher präsentieren ihre Projekte an einem eigenen und selbstgestalteten Ausstellungsstand. Eine Fachjury aus Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Schule begutachtet und bewertet die Projekte. Im Anschluss erfolgt die Preisverleihung.

Der 53. Bundeswettbewerbs findet vom 24. bis 27. Mai 2018 in Darmstadt statt.

Heute Schüler – morgen Wissenschaftler

Ziel von "Jugend forscht" ist es, junge Menschen für die sogenannten "MINT-Fächer", also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, zu begeistern und besondere Leistungen und Begabungen in diesen Bereichen gezielt zu fördern.

Bis heute haben bereits über 250.000 Jugendliche an dieser Talentauswahl teilgenommen. Neun von zehn erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern studieren später ein MINT-Fach. Viele sind anschließend als Wissenschaftler an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen oder als Führungskräfte in Unternehmen tätig.

"Jugend forscht" ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, der Zeitschrift "stern" und der Wirtschaft. Die Kultusministerien und Schulen unterstützen den Wettbewerb maßgeblich.

Besondere Auszeichnungen und viele Preise

Der Bundespräsident ist seit 1977 Schirmherr des Wettbewerbs "Jugend forscht". Zugleich ist er auch Preisstifter: Der "Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit" gehört zu den hochkarätigen Auszeichnungen, die jedes Jahr beim Bundesfinale vergeben werden.

Auch die Bundeskanzlerin vergibt jedes Jahr einen "Sonderpreis für die originellste Arbeit". Sie lädt dazu die jeweils fünf Besten der sieben Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik ins Kanzleramt nach Berlin ein. Bei einem feierlichen Empfang erhalten die Gewinner dann ihre Preise.

Insgesamt werden Geld- und Sachpreise im Wert von rund einer Million Euro vergeben. Darunter sind auch Forschungsaufenthalte, Praktika sowie Teilnahmen an internationalen Wettbewerben.

Montag, 13. November 2017

Zusatzinformationen

Heute aktuell:

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  • Trockenheit in der Landwirtschaft Unterstützung für Viehbauern