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Erdbeben im Irak und Iran

Bundesregierung verspricht Hilfe

"Wir bieten selbstverständlich alle Hilfe an." Das sagte Regierungssprecher Seibert nach dem schweren Erdbeben in der iranischen Provinz Kermanschah am Montag in Berlin. Die Bundesregierung spreche den Regierungen des Iran und des Irak ihre tief empfundene Anteilnahme aus.

Zerstörte Gebäude und Autos nach einem Erdbeben in der Stadt Sarpol-e-Zahab in Westiran. Mehrere hundert Menschen kamen bei dem verheerenden Beben ums Leben, Tausende wurden verletzt. Foto: picture alliance/AP Photo/ISNA/Pouria Pakizeh

Die Bundesregierung verfolge die Nachrichten über das Erdbeben, das am Sonntag das iranisch-irakische Grenzgebiet erschüttert habe. Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in der Regierungspressekonferenz. Hunderte von Menschen hätten ihr Leben verloren; die Schäden und die Notlage der Menschen seien groß, so Seibert.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,3 erschütterte am Sonntagabend die Grenzregion zwischen Iran und Nordirak. Die Zahl der Toten ist bereits auf mehr als 430 gestiegen. Laut Geoforschungszentrum Potsdam lag das Zentrum des Bebens in rund 34 Kilometern Tiefe in der iranischen Provinz Kermanschah.

Tief empfundene Anteilnahme und Hilfszusage

"Die Bundesregierung möchte den Regierungen des Iran und des Irak und über diese natürlich den Bevölkerungen beider Länder ihre tief empfundene Anteilnahme aussprechen", sagte der Regierungssprecher.

Und weiter: "Wir bieten selbstverständlich alle Hilfe an, wobei wir davon ausgehen, dass die beiden Regierungen nennen, welche Hilfsgüter wo benötigt werden, sodass die Hilfe der einzelnen Länder und auch die Hilfe der internationalen Gemeinschaft in einer abgestimmten Weise erfolgen kann."

Dienstag, 14. November 2017

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