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Internationaler Aktionstag

Kampf gegen Sturm und Überschwemmung

Vulkanausbrüche, Erdbeben und Waldbrände – in diesem Jahr ist die Liste der Naturkatastrophen besonders lang. Durch den Klimawandel steigt das Risiko extremer Wetter- und Naturereignisse. Ein internationaler Aktionstag klärt auf, was gegen das Risiko von Naturkatastrophen getan werden kann.

Hochwasser: Helfer evakuieren eine Gruppe Menschen in einem Schlauchboot Die Zahl der Naturkatastrophen steigt – Notfallpläne können helfen, Menschenleben zu retten. Foto: Getty Images/AFP/Stankovic

Mehr als 80 Prozent aller Naturkatastrophen haben Ursachen, die mit dem globalen Klimawandel in Verbindung stehen. Zu diesem Ergebnis sind UN-Experten gekommen. Klimaschutz kann helfen, das Risiko von Katastrophen durch Erdbeben, Überschwemmungen, Hurrikane oder Tornados zu vermindern.

Doch was kann getan werden? Mit dem "Internationalen Tag der Naturkatastrophenvorbeugung" wollen die Vereinten Nationen (UN) aufklären.

Zahl der Opfer verringern

Fest steht, dass die Schäden und die Zahl der Opfer umso geringer sind, je besser die Menschen auf Naturkatastrophen vorbereitet sind. Daher zielt der diesjährige Aktionstag besonders darauf ab, die Zahl der Opfer zu verringern.

1987 beschlossen die Vereinten Nationen, die 90er Jahre zum Jahrzehnt der Naturkatastrophenvorbeugung zu erklären. Der zweite Mittwoch im Oktober wurde zum "Internationalen Tag der Naturkatastrophenvorbeugung". Ende 1999 entschied die UN, den "Tag der Naturkatastrophenvorbeugung" beizubehalten. Im Jahr 2009 legte sie den 13. Oktober als Termin fest.

Natürlich können die Anstrengungen des UN-Aktionsprogrammes nicht verhindern, dass ein Wirbelsturm ausbricht oder Waldbrände riesige Flächen vernichten. Trotzdem kann schneller und besser geholfen werden, wenn die betroffene Region auf eine solche zerstörerische Naturkatastrophe vorbereitet ist.

Risikoabschätzung und Frühwarnsysteme

Das Aktionsprogramm der UN will erreichen, dass weltweit Risikoabschätzungen in die Entwicklungspläne der einzelnen Länder mit einbezogen werden. Die betroffenen Länder sollen Strategien entwickeln, die langfristige Katastrophenvorbeugungs- und -verhütungsmaßnahmen einschließen. Gefordert wird außerdem, dass allen Ländern freier und schneller Zugang zu Frühwarnsystemen ermöglicht wird.

Freitag, 13. Oktober 2017

Zusatzinformationen

Informationen der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen

Informationen des Büros der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge (englisch)

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