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Klimagipfel in Bonn: COP23

Vorbereitungen in vollem Gang

Am 6. November beginnt in Bonn der 23. Klimagipfel der UN. Die internationale Großveranstaltung mit Gästen aus aller Welt findet in der Bonner Rheinaue statt. Seit August sind die Aufbauarbeiten für das Ereignis im Gange - eine Zeltstadt entsteht.

Die Bonner Rheinaue - eigentlich ein Naherholungsgebiet - verwandelt sich derzeit rasant: Seit August sind Bauarbeiten für eine große Zeltstadt im Gange. Auf dem Gelände der Großen und Kleinen Blumenwiese werden insgesamt 35.000 Quadratmeter Hallenfläche errichtet - Platz für die Weltklimakonferenz, die vom 6. bis 17. November in Bonn stattfindet.

Willkommen in der "Bula-Zone"

Eine Konferenz - zwei Zonen, das ist das Konzept der Weltklimakonferenz in Bonn. Eine Zone ist als reiner Verhandlungsbereich geplant. Rund um das World Conference Center und den Langen Eugen finden die offiziellen Klimaverhandlungen statt. In diesem Jahr unter der Präsidentschaft von Fidschi. Fidschi hat dieses Gelände "Bula-Zone" genannt. In der Landessprache heißt Bula "Hallo!" oder "Willkommen!".

Der Verhandlungsort ist den Delegationsmitgliedern der Vertragsstaaten vorbehalten. Das ist das übliche Verfahren bei allen Weltklimakonferenzen.

COP23: Weltklimakonferenz 2017
Die Weltklimakonferenz 2017 findet in Deutschland unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln statt. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt die Republik Fidschi als technischer Ausrichter. Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt werden sich vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn treffen. Die internationale Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN), die so genannte Vertragsstaatenkonferenz (englisch: Conference of the Parties, COP), versammelt sich zum 23. Mal und trägt daher die Abkürzung COP 23. Die Veranstalter erwarten bis zu 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Aktiv in der "Bonn-Zone"

Die Veranstalter wollen jedoch auch nicht-staatlichen Akteuren Raum geben, sich zu präsentieren und damit die Bedeutung dieser Initiativen hervorheben. Nicht-staatliche Organisationen können ihre Klimaaktivitäten in der zweiten Zone vorstellen und die Verhandlungen mit ihren Ideen ergänzen.

Die zweite, oder auch "Bonn-Zone", ist der Ort für Veranstaltungen der Global Climate Action Agenda, für Side Events und Ausstellungen sowie Aktivitäten in den Länderpavillons. Die Länder, Aktionsgruppen, Unternehmen, Wissenschaftler und andere nicht-staatliche Akteure werden dort ihre Ideen und Aktivitäten zeigen. Deutschland präsentiert sich und seine Initiativen im deutschen Pavillon.

Hochwasserschutz am Rhein

Durch den Klimawandel wird es künftig verstärkt zu Hochwasser kommen. Potentielle Gefahr droht auch dem Veranstaltungs-Gelände selbst: Als Gastgeber der Klimakonferenz sorgt Deutschland jedoch vor und schützt das Gelände. Ein schnell installierbares mobiles Hochwasserschutzsystem kann schnell auf den Flächen der COP 23 installiert werden.

Das System wurde extra für die Klimakonferenz gekauft. Auch nach der Veranstaltung erfüllt es einen guten Zweck: Die Feuerwehr Bonn wird dann stets auf das Schutzsystem zurückgreifen können.

Informationen für die Besucher

Infomodule an der Böschungskante zur Blumenwiese klären Besucherinnen und Besucher über die Planungen und Arbeiten auf. Im Anschluss an die Konferenz wird die Fläche wieder renaturiert, die Anlagen werden vollständig abgebaut. Danach ist das Gelände wieder Wiese.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Zusatzinformationen

Informationen des Bundesumweltministeriums

Heute aktuell:

  • Regierungserklärung der Kanzlerin Merkel: Europäische Agenda weiterentwickeln
  • Offensive in Ost-Ghouta Massaker unverzüglich beenden
  • Merkel empfängt Zaev Annäherung an EU unterstützen