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Dämmung, Sanierung, Einbruchschutz

Passgenaue Förderung für Bauprojekte

Ob Neubau, Kauf, energetische Sanierung, Einbruchschutz oder altersgerechter Umbau – für private Bauherren gibt es viele Fördermöglichkeiten. Doch wie können Verbraucher die für sie passenden Angebote finden? Internetportale helfen mit wenigen Mausklicks weiter.

Wärmedämmplatten vor modernen, im Bau befindlichen Einfamilienhäusern. Für den Neubau oder eine energetische Sanierung können Bauherren Fördermittel beantragen. Foto: Bundesregierung/Stutterheim

Deutschland ist im Bauboom: 2016 wurden 277.700 Wohnungen fertiggestellt, rund zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Viele der Wohnungen wurden mit Fördermitteln finanziert. Denn Förderangebote gibt es reichlich: für Neubau, Kauf oder Sanierung.

Damit Bauherren schnell das passende Förderangebot für ihr Bauvorhaben finden, hat die Verbraucherzentrale das Internetportal baufoerderer.de eingerichtet. Es gibt Auskunft zu mehr als 100 Fördermöglichkeiten und zeigt Verbrauchern, wie sie Fördermittel etwa der KfW und der Länder clever miteinander kombinieren. Die Internetseite informiert außerdem über Baufinanzierung im Allgemeinen, die aktuelle Rechtslage und Bauverträge.

So haben zum Beispiel private Bauherren doppelte Vorteile, wenn sie den Kauf oder die Sanierung mit Hilfe eines Förderkredits finanzieren. Denn neben günstigen Zinsen ermöglichen die staatlichen Förderkredite oft auch Tilgungszuschüsse, wovon die Kreditnehmer nachhaltig profitieren. So verringert sich die Kreditsumme, die sie zurückzahlen müssen.

Mehr Schutz vor Wohnungseinbrüchen

Einen Boom erleben derzeit auch Umbauten für mehr Einbruchschutz. Das Bundesbauministerium fördert diese in diesem Jahr mit 50 Millionen Euro. Denn die Erfahrung zeigt, dass fast jeder zweite Einbrecher nach wenigen Minuten aufgibt, wenn er durch technischen Einbruchschutz am Eindringen gehindert wird.

Seit März 2017 werden auch kleinere Sicherungsmaßnahmen gefördert: Ein Zuschuss kann bereits ab einer Investition in Höhe von 500 Euro bei der KfW beantragt werden. Bislang lag die Mindestinvestitionssumme bei 2.000 Euro. Die Höhe des Zuschusses liegt bei zehn Prozent der investierten Mittel und beträgt damit mindestens 50 Euro. Wie bisher ist bei entsprechend aufwändigen Einbruchschutzmaßnahmen ein KfW-Zuschuss bis zu 1.500 Euro möglich. Über das KfW-Online-Zuschussportal sind die Fördermittel auf einfachem Wege zu beantragen.

Für Maßnahmen zum Einbruchschutz gab es 2016 über 40.000 Förderzuschüsse. Hauptsächlich wurden einbruchshemmende Haus- und Wohnungstüren sowie Nachrüstsysteme für Fenster eingebaut.

Schutzmaßnahmen gegen Einbrüche lassen sich mit altersgerechtem Umbau und energetischer Sanierung kombinieren. Zum Teil können Verbraucherinnen und Verbraucher mehrere Förderprogramme verbinden und damit höhere Fördergelder erhalten. Informationen dazu halten die Portale baufoerderer.de und die KfW bereit.

Maßnahmen für mehr Energieeffizienz

Energieeffizienz geht alle an - egal ob es um Strom- oder Heizkostensparen, um Wärmedämmung oder erneuerbare Energien geht. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hält dafür ein umfangreiches Informationsangebot bereit. Es reicht von Online- und Telefonberatungen über Beratungsgespräche in den eigenen vier Wänden. Auf der Internetseite "Deutschland macht's effizient" können sich Bürger über zahlreiche Fördermöglichkeiten rund um die Energieeffizienz informieren.

Das Portal baufoerderer.de informiert ebenfalls über die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in der Gebäude- und Haustechnik. Detaillierte Informationen zum Heizen mit erneuerbaren Energien stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bereit. Auf der Webseite der KfW "Energieeffizient sanieren" finden Interessierte alle Informationen zu möglichen Krediten und Zuschüssen.

Freitag, 1. September 2017

Zusatzinformationen

Kampagne zur Energieeffizienz

Heute aktuell:

  • Nordkorea Neue Sanktionen der EU
  • Gabriel bei UN-Generalversammlung Fairer Interessenausgleich aller Nationen
  • Abkommen vorläufig in Kraft CETA bringt große Vorteile für EU