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Bundeszentrum für Ernährung

Ansprechpartner in allen Ernährungsfragen

Essen - ein sehr individuelles, hoch emotionales und heiß diskutiertes Thema. Essen bedeutet Genuss und sollte möglichst gesund sein. Verbraucher haben vielfältigste Fragen, etwa zur Herstellung von Lebensmitteln oder ihrem gesundheitlichen Nutzen. Das neue Bundeszentrum für Ernährung hat die Antworten.

Ein Korb mit verschiedenen Gemüsesorten Bei allen Fragen rund ums Essen ist das neue Bundeszentrum für Ernährung die richtige Adresse. Foto: Bundesregierung/Tybussek

Kaum ein anderes Thema beschäftigt die Menschen so sehr wie das Essen. Umso mehr sind klare und neutrale Informationen notwendig, mit denen sich die Verbraucherinnen und Verbraucher ihren individuellen Essensalltag gestalten können. Für alle Fragen gibt es seit dem 1. Februar 2017 einen Ansprechpartner: Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in Bonn.

Das Bundeszentrum für Ernährung will ein noch besseres Bewusstsein für eine ausgewogene und nachhaltige Ernährung schaffen. Es unterstützt Verbraucher, damit sie aus der Fülle der Informationen, das für sie Richtige herausfiltern können.

Eine gesunde Ernährung muss für alle leicht zugänglich sein, unabhängig von Zeit oder Geld. Einige Angebote des BZfE, aber auch konkrete Tipps für Verbraucher gibt es im Folgenden.

Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag

Fast jeder kennt die Ernährungspyramide und weiß: Obst und Gemüse sind gesund. Empfehlenswert sind fünf Portionen pro Tag: 400 Gramm Gemüse und 250 Gramm Obst für Erwachsene. Kinder benötigen etwas weniger.

Vor allem Zeitmangel führt dazu, seltener zu Gemüse und Obst zu greifen als empfohlen. Laut BZfE essen Frauen täglich rund 3,1 und Männer rund 2,4 Portionen davon.

Wie kann man "5 am Tag" schaffen? Das ist eine der Fragen, auf die das BZfE Antworten gibt. Das Gute ist: Die Portionen müssen nicht abgewogen werden, denn als Maß für eine Portion dient die eigene Hand. Und so kann man die "5 am Tag" beispielsweise unterbringen: Bereits zum Morgenmüsli gibt es Obst, ein Smoothie erfrischt zwischendurch, ebenso Gemüsesticks. Salat und Gemüse zum Mittagessen - schon sind fünf Portionen erreicht. Auf der Webseite bzfe-ernaehrungspyramide.de finden Verbraucherinnen und Verbraucher noch viele weitere Tipps rund um die Ernährungspyramide.

Interaktion wird groß geschrieben

Das BZfE gibt auf seiner Webseite bfze.de Auskunft zur sicheren und nachhaltigen Auswahl von Lebensmitteln sowie deren Herstellung. So gibt es unter der Rubrik "Aktuelle Meldungen" Infos zu Fipronil-belasteten Eiern oder zur Wirkung von Energydrinks. Hörfunkbeiträge runden das Angebot ab.

Doch nicht nur das: Verbraucher können sich mit ihren Fragen und Meinungen direkt an das BZfE wenden. So gibt es den Blog "Was wir essen". Zu den Themen "Lebensmittel entdecken", "Mit Freude gärtnern" oder "Lecker mit der Familie essen" bloggen drei junge Frauen. Authentisch und kritisch gehen sie dabei mit den Themen und auch den Empfehlungen des BZfE um und testen so deren Alltagstauglichkeit. Leserkommentare sind ausdrücklich erwünscht.

Wer lieber über Twitter oder Facebook kommuniziert – auch auf diesen Plattformen ist das BZfE vertreten.

Immer aktuell informiert sein

Der BZfE-Newsletter bietet jede Woche aktuelle Informationen aus den Bereichen Ernährung, Lebensmittel und nachhaltiger Konsum. Hier gibt es kostenlos unabhängige Informationen zu Lebensmittelerzeugung, Ernährung und Gesundheit sowie Verbraucherschutz. Neben zahlreichen Verbrauchertipps werden aktuelle Forschungsergebnisse, statistische Daten, Trends und aktuelle Entwicklungen veröffentlicht und kommentiert.

Darüber hinaus hat das BZfE viele Broschüren und Flyer im Angebot. Teilweise sind sie kostenlos erwerbbar. Ein Blick in das Angebot des Medienservice lohnt sich. 

Unterstützung bei der Ernährungsbildung

Ein wichtiges Anliegen des BZfE ist es, Kompetenzen im Umgang mit Lebensmitteln zu stärken. Das Zentrum stellt Angebote für alle Lebenslagen und Zielgruppen bereit. Dazu gehören zum Beispiel der Ernährungsführerschein für Grundschulen und die App für Lebensmittelzusatzstoffe, aber auch eine Ernährungs- und Sprachlernbox für Migranten.

Möchten etwa Lehrerinnen und Lehrer ihre Schüler für gesundes Essen begeistern, können sie einen Themen- und Methodenkoffer nutzen. Die Schulkinder entdecken den vielseitigen Geschmack von Lebensmitteln, bereiten kleine Gerichte zu und erleben ebenso genussvolle wie stressfreie Mahlzeiten. Außerdem geht es um klimafreundliches Handeln und viel Bewegung.

Angebote für die Beratungspraxis

Das Angebot des BZfE richtet sich auch an Ernährungsberater und diejenigen, die es werden wollen. Es gibt Tipps, wie man Ernährungsberater wird, wie Beratung erfolgreich sein kann und welche Methoden und Materialien eingesetzt werden können. Die Fachzeitschrift "Ernährung im Fokus" greift darüber hinaus für die Berufspraxis nützliche Themen auf. Außerdem veranstaltet die BZfE Schulungen vor Ort. Für alle, die lieber zuhause lernen wollen, gibt es Online-Seminare (Webinare).

Alles Wissenswerte rund um Lebensmittel

Kokosmehl, Algen und Birkenwasser - all das sind neue Lebensmittel, die den Weg in unsere Küchen finden. Das BZfE informiert über neue Trends auf dem Lebensmittelmarkt. Und es hält auch wertvolle Ratschläge zum Einkauf und zur Kennzeichnung von Lebensmitteln sowie zu deren Zubereitung, Lagerung und Hygiene bereit. Abgerundet wird das Angebot mit vielen Tipps zum nachhaltigen Konsum.

Freitag, 18. August 2017

Zusatzinformationen

Heute aktuell:

  • Rohingya-Minderheit Humanitäre Hilfe für Menschen in Myanmar
  • Podcast Merkel: Ohne UNO eine schlechtere Welt
  • Erneuter Raketentest Nordkoreas Sanktionen konsequent umsetzen