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Hubschrauber-Absturz in Mali

Trauer um verstorbene Bundeswehrsoldaten

Kanzlerin Merkel und Verteidigungsministerin von der Leyen haben den Angehörigen der beiden in Mali ums Leben gekommenen Bundeswehrsoldaten ihr Beileid ausgesprochen. "Die gesamte Bundeswehr trauert um diese tapferen Soldaten", erklärte von der Leyen.

Ankunft der ersten zwei Kampfhubschrauber des Typs Tiger in Gao/Mali im Rahmen der Mission MINUSMA, am 25.03.2017. Bundeswehr Beim Absturz eines Kampfhubschraubers des Typs Tiger (Archivbild) in Mali starben zwei Bundeswehrsoldaten. Foto: Bundeswehr/Marc Tessensohn

Die Bundeskanzlerin erreichte die Nachricht über den Absturz des Bundeswehr-Hubschraubers am Dienstagnachmittag. "Im Namen der gesamten Bundesregierung spricht die Bundeskanzlerin den Angehörigen der beiden verstorbenen Soldaten ihr tief empfundenes Beileid und Mitgefühl aus", teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer mit.

"Ihr Tod ist ein schmerzlicher Verlust"

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen informierte die Öffentlichkeit am Dienstagabend darüber, dass die beiden Piloten den Absturz in Mali nicht überlebt haben. "Ihr Auftrag war ein Beitrag zu unserer Sicherheit", so die Verteidigungsministerin. "Die gesamte Bundeswehr trauert um diese tapferen Soldaten, ihr Tod ist ein schmerzlicher Verlust. Den Familien und Angehörigen möchte ich sagen, wir sind in dieser bitteren Stunde an Ihrer Seite und trauern mit Ihnen. Die Bundeswehr wird Sie nach Kräften unterstützen", betonte von der Leyen.

Der Hubschrauber vom Typ Tiger war etwa 70 Kilometer nördlich von Gao abgestürzt. Die Soldaten waren Teil des Bundeswehrkontingentes, das im Rahmen des Einsatzes der Vereinten Nationen in Mali (MINUSMA) eingesetzt ist. Die Ursache des Absturzes ist derzeit noch unklar und wird untersucht.

Donnerstag, 27. Juli 2017

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