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Tag der Städtebauförderung

Aus dem Stadtteil ein Zuhause machen

Am 13. Mai können sich Bürgerinnen und Bürger bundesweit ein Bild davon machen, wie sich in Schieflage geratene Stadtviertel zu attraktiven Quartieren wandeln. Bundesbauministerin Hendricks hat die Veranstaltungsreihe bereits am Mittwoch in Frankfurt am Main eröffnet.

Die Luftaufnahme zeigt Wohnhäuser in Berlin. Die Kommunen informieren am 13. Mai über Ziele, Inhalte und Ergebnisse der Städtebauförderung. Foto: picture alliance / dpa

"Mit dem Tag der Städtebauförderung zeigen wir, wie Städtebauförderung das Lebens-, Arbeits- und Wohnumfeld positiv verändert." Das sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks bei der Eröffnung des Tags der Städtebauförderung im Frankfurter Gallusviertel.

Einladung zum Verweilen

Am Tag der Städtebauförderung, dem 13. Mai, können sich Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land ihre Orte und Gemeinden mit neuen Augen kennenlernen: Stadtrundgänge, Baustellenbesichtigungen, Planungswerkstätten oder Zukunftskonferenzen informieren über Fortschritte in der Lebensqualität von Städten und Gemeinden. Rund 450 Kommunen zeigen bei gut 600 Veranstaltungen, was mit Bundes- und Landesmitteln bei der Städtebauförderung gelingt.

Welche Städte und Gemeinden mitmachen und welche Projekte es gibt, zeigt eine interaktive Landkarte.

Am eigenen Zuhause mitwirken

Die Kommunen informieren an diesem Tag über Ziele, Inhalte und Ergebnisse der Städtebauförderung. Für die Vergabe der Fördermittel ist dem Bund jedoch auch wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger an der Planung beteiligt sind. Am bundesweiten Aktionstag der Städtebauförderung kann man sehen, wie Bürgerinnen und Bürger sich begeistern lassen, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten.

Gutes Zusammenleben erfordere ein soziales Band, das Menschen miteinander verknüpfe, hob Hendricks hervor. Nur so würde aus einem Stadtteil ein "Zuhause", für das man Verantwortung übernehme. "Deshalb ist die Bürgerbeteiligung ein so hohes Gut", so die Bundesbauministerin.

Bund fördert Städtebau

Die Bundesmittel für die Programme der Städtebauförderung liegen auf Rekordniveau. In dieser Legislaturperiode investiert der Bund 790 Millionen Euro, davon allein 190 Millionen Euro für das Programm Soziale Stadt. Mit dem Geld werden unter anderem Grünflächen erneuert, Sportstätten saniert und Schulen zu offenen Stadtteilzentren für Kultur und Bildung erweitert. "Das ist gut angelegtes Geld, das bei den Menschen vor Ort ankommt", fasste die Ministerin zusammen.

Der "Tag der Städtebauförderung" ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag sowie Deutschem Städte- und Gemeindebund. Der Tag findet dieses Jahr zum dritten Mal statt.

Donnerstag, 11. Mai 2017

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