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Erklärung zur nachhaltigen Entwicklung

Gemeinsam verantworten - Zukunft gestalten

Mehr gemeinsame Verantwortung im politischen, wirtschaftlichen sowie privaten Handeln: Der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung und der Rat für nachhaltige Entwicklung verständigten sich am 24. April auf eine gemeinsame Erklärung.

Hügelige Landschaft: Frühjahrsblumen Naturschutzgebiet Nachhaltigkeitspolitik sichert natürliche Grundlagen, indem sie die ökologischen Grenzen respektiert. Foto: picture alliance / rp-images

In ihrer Erklärung "Gemeinsam Verantwortung wahrnehmen und Zukunft gestalten" unterstreichen der Ausschuss und der Rat das Bekenntnis zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen, womit alle Staaten für gute Lebensperspektiven heutiger und künftiger Generationen sorgen wollen. Die Herausforderung des 21. Jahrhunderts sei es, allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, ohne dabei den Planeten zu zerstören.

Veränderung mit Chancen

Oft erfordere dies einen grundlegenden Wandel des Handelns, der zugleich aber auch Chance sein kann. Denn gute Nachhaltigkeitspolitik setze wirtschaftliche Potenziale frei, da sie nachhaltige Innovationen und Investitionen fördere, mithin Arbeitsplätze schaffe.

Sie stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt, wenn wirtschaftliche Veränderungsprozesse mit sozialen Verbesserungen einhergingen, die sich am Gebot der Gerechtigkeit orientierten, Menschen in allen Lebensphasen einbezögen, die Gleichstellung sicherten und niemanden zurückließen. Sie sichere die natürlichen Grundlagen, indem sie die ökologischen Grenzen respektiere.

Die Antwort auf viele Krisen

Viele aktuelle Krisen lägen letztlich auch darin begründet, dass das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung nicht oder zu wenig beachtet wird. Das Verschieben der heutigen Aufgaben auf nachfolgende Generationen oder in andere Regionen sei nicht nur ungerecht; sie kann langfristig kein Erfolg haben.

Nachhaltig zu handeln sei hingegen die visionäre und vernünftige Antwort. Und das erfordere gerade jetzt mehr Zusammenarbeit. Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen umzusetzen sei in weltpolitisch schwierigen Zeiten damit letztlich kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Montag, 24. April 2017

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