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EU-Schülerinitiative

Mit EU-Reisegutschein Europa entdecken

Mit der Initiative "Move2learn, Learn2Move" möchte die Europäische Union 5.000 jungen Menschen eine Reise in Länder der Europäischen Union ermöglichen. Sie erhalten eine Fahrkarte, um andere Länder und Kulturen zu entdecken.

Studenten am Bahnsteig im Hauptbahnhof Chemnitz Junge Europäer erhalten eine Fahrkarte, um andere Länder und Kulturen zu entdecken. Foto: Burkhard Peter

Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren können bis zum 30. Juni 2017 die Förderung einer Auslandsreise beantragen. Voraussetzung ist die Teilnahme an einem eTwinning-Projekt mit anderen Jugendlichen in der EU. Mit einer bezahlten Fahrkarte können sie ihre eTwinning-Partner persönlich besuchen und deren Land und Alltag kennenlernen.

Das Online-Netzwerk eTwinning für gemeinsame Schulprojekte wird vom "European Schoolnet" verwaltet, einer Einrichtung von 30 europäischen Bildungsministerien, die neue Lernkonzepte in Europa entwickeln. Die Angebote von eTwinning sind kostenlos.
Seit 2014 ist die Online-Plattform eTwinning Teil von Erasmus+. Mehr als 450.000 Lehrkräfte, Schulleiter oder Bibliothekare haben sich eTwinning schon angeschlossen und über die Plattform für ihre rund zwei Millionen Schüler gemeinsame Projekte mit anderen europäischen Schulen organisiert.
Die deutsche Koordinierungsstelle ist der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz, zu erreichen unter etwinning@kmk.org oder 0800 389 46 64 64

Voraussetzungen und Auswahlkriterien

Nicht nur Reisen zu eTwinning-Partnern sind möglich, sondern auch andere Reisen, die bis zu zwei Wochen dauern. Jugendliche können alleine oder mit der Klasse reisen. Klassenfahrten werden vorrangig berücksichtigt.

Auswahl-Kriterien sind:

  • Qualität des eTwinning-Projekts 2016/2017
  • Einbeziehung benachteiligter Jugendlicher
  • Ist die Klasse schon einmal ins Ausland gereist?
  • Berücksichtigt wird die Klimafreundlichkeit der Reise, also die Auswahl der Verkehrsmittel

Jeder hat Anspruch auf ein Reiseticket von bis zu 350 Euro. Jugendliche aus abgelegenen Gebieten können bis zu 530 Euro erhalten. Insgesamt stellt die EU-Kommission 2,5 Millionen aus dem Erasmus-Budget dafür bereit.

Erasmus+
Von Erasmus+ haben seit dem Start des Programms etwa neun Millionen Menschen, darunter 1,3 Millionen aus Deutschland, profitiert. Sie haben einen Teil ihres Studiums oder ihrer Ausbildung im Ausland absolviert, dort Freiwilligendienst geleistet, Berufserfahrung gesammelt oder andere Sportgruppen und Ehrenamtliche getroffen.

Dienstag, 4. April 2017

Zusatzinformationen

Heute aktuell:

  • Nordkorea Neue Sanktionen der EU
  • Gabriel bei UN-Generalversammlung Fairer Interessenausgleich aller Nationen
  • Abkommen vorläufig in Kraft CETA bringt große Vorteile für EU