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Bericht im Kabinett

Bundesregierung engagiert sich vor Ort

In der Flüchtlingskrise setzt sich Deutschland auch weiter dafür ein, Fluchtursachen zu bekämpfen und die von Flucht betroffenen Regionen wirtschaftlich und politisch zu stabilisieren. Dies hat die Bundesregierung noch einmal bekräftigt. Anlass war die Kabinettssitzung zum Thema Flucht und Migration.

Menschen und Esel in Wüstenlandschaft an einer Wasserpumpe. Wichtige Ursachen für Flucht und Migration sind Armut und mangelnder Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt. Foto: Bundesregierung/Reineke

Der Bericht des Bundesinnenministers und des Bundesaußenministers zum Thema "Migrationspolitische Risikoanalyse 2016/2017" hat sich mit den Risiken von Migrationsbewegungen in Richtung Europa befasst.

Entwicklungen analysieren

So wurden jeweils die Lage und Entwicklungstendenzen für Syrien und seine Nachbarstaaten sowie für die Maghreb-Länder und Westafrika, das Horn von Afrika, Jemen, Iran, Afghanistan, Pakistan, die Westbalkanstaaten und die Türkei dargestellt.

Zudem wurde die voraussichtliche Entwicklung der Hauptmigrationsrouten Westbalkan und östliches Mittelmeer, zentrales Mittelmeer, westliches Mittelmeer und die möglichen künftigen Alternativrouten analysiert.

Hauptursachen für Flucht und Migration

Neben Bürgerkrieg, Verfolgung, Zwangsrekrutierungen und politischer Instabilität gehören zu den Hauptursachen für Flucht und Migration ebenso die zunehmende Perspektivlosigkeit der Menschen durch Armut, der mangelnde Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt, die schlechte Regierungsführung einschließlich Korruption und verfehlter Wirtschaftspolitik.

Wie sich Migrationsbewegungen und -zahlen entwickeln, hängt daher im Wesentlichen von der künftigen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lage sowie der Sicherheitssituation in den Herkunftsstaaten und den Gegebenheiten entlang der Migrationsrouten ab. Die Entwicklungen diesbezüglich sind nur schwer vorhersehbar.

Bekämpfung von Fluchtursachen

Die Bundesregierung setzt sich deshalb weiter dafür ein, die Fluchtursachen konsequent zu bekämpfen.

Dazu zählen auch ein verbesserter Zugang zum Arbeitsmarkt, eine verlässlichere Versorgung in den Regionen, die Stabilisierung Libyens ebenso wie die effektivere Kooperation mit den Maghrebstaaten.

Mittwoch, 20. April 2016

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