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Gesetzeslücke geschlossen

Betrug bei Sportwetten strafbar

Betrug bei Sportwetten kann in Zukunft leichter strafrechtlich verfolgt werden. Auch Manipulation im Profisport ist zukünftig eine Straftat. Der Bundesrat hat einen entsprechenden Gesetzentwurf gebilligt. Das Gesetz ist am 19. April 2017 in Kraft getreten.

Der Sport spielt eine herausragende Rolle in der Gesellschaft. Auch wirtschaftlich hat er große Bedeutung. Deshalb ist es nötig, Sportwettbetrug und Manipulationen auch mit den Mitteln des Strafrechts zu bekämpfen. Nach geltendem Recht war das nicht in allen Fällen möglich. Es bestanden Gesetzeslücken, die nun geschlossen werden.

Für einen sauberen Sport

Lässt sich beispielsweise ein Sportler im Zusammenhang mit einer Sportwette Geld dafür versprechen, dass er einen Wettbewerb manipuliert, ist das künftig strafbar. Auch Vereinbarungen mit Trainern, Schieds-, Wertungs- oder Kampfrichtern sind erfasst.

Im Profisport ist eine derartige Absprache auch ohne Bezug zu einer Sportwette strafbar. Denn dort können Manipulationen erhebliche finanzielle Auswirkungen, insbesondere für Sportler und Vereine, haben.

Die neuen Strafvorschriften erfassen in- und ausländische Sportwettbewerbe. Findet der Sportwettbewerb im Inland statt, gilt das deutsche Strafrecht – auch wenn der Wettbetrug im Ausland begangen wurde.

Mittwoch, 19. April 2017

Zusatzinformationen

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  • Arbeitsmarkt-Rekord Konjunktur beflügelt Erwerbstätigkeit
  • Bericht im Kabinett Mehr Frauen in Führungspositionen
  • Deutsche Filmförderung Sommerkino am Bundespresseamt