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Steinmeier berichtet dem Kabinett

Hilfe für Syrien und seine Nachbarn

Am 4. Februar findet die Konferenz "Supporting Syria and the Region" in London statt. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen für die Flüchtlingskrise in Syrien zu finden. Gastgeber sind Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Kuwait und die Vereinten Nationen. Außenminister Steinmeier berichtete dem Kabinett.

An der Londoner Konferenz werden Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 70 Nationen sowie internationaler Organisationen teilnehmen. Ziel der Konferenz ist es, finanzielle Zusagen für die notwendige humanitäre Hilfe einzusammeln.

Gleichzeitig geht es um politische Inhalte: Wie lassen sich die Zukunftschancen der Menschen in der Region vor allem durch Bildung und Zugang zum Arbeitsmarkt verbessern? Langfristig sollen etwa Bildung und Arbeit auch dazu beitragen, die Flüchtlingsbewegungen nach Europa einzudämmen.

Die Konferenz in London steht in der Tradition von drei Geberkonferenzen, die Kuwait zwischen 2013 und 2015 ausgerichtet hat. Politisch folgt sie der Berliner Flüchtlingskonferenz vom Oktober 2014.

Unter deutschem Vorsitz

Bei der Syrienkonferenz in London wird der Themenbereich "Inside Syria" unter deutschem Vorsitz diskutiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird sich dafür einsetzen, die Lage in Syrien zu stabilisieren, um so die Lebensbedingungen der Flüchtlinge zu verbessern. 18 Millionen Menschen sind mittlerweile durch den syrischen Bürgerkrieg auf Hilfe angewiesen, davon mehr als 13 Millionen innerhalb Syriens.

Deutschland zählt zu den größten Geberländern weltweit und hat zur Bewältigung der Syrienkrise bis jetzt mehr als 1,3 Milliarden Euro bereitgestellt.

Mittwoch, 27. Januar 2016

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