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Abschlussbericht zur G7-Präsidentschaft

Die Welt steht vor enormen Herausforderungen, schreibt Bundeskanzlerin Merkel in ihrem Vorwort zum Abschlussbericht zur G7-Präsidentschaft. Daher sei es für die G7-Staaten wichtiger denn je, international Verantwortung zu übernehmen und für die gemeinsamen Werte einzustehen.

Die Fahnen der G7-Nationen  stehen vor Schloss Elmau neben der Fahne der Europäischen Union. Zum Ende der deutschen G7-Präsidentschaft ist nun ein Abschlussbericht veröffentlicht worden. Foto: Bundesrehierung/Gottschalk

Mit dem G7-Gipfel von Elmau im Juni 2015 haben die G7 eine Vielzahl von Beschlüssen auf den Weg gebracht, so Bundeskanzlerin Angela Merkel weiter. Die Umsetzung der Agenda werde auf mehreren Ebenen weiter mit großer Entschlossenheit vorangetrieben. "Ob in unseren Regierungen und Zivilgesellschaften oder im eigenen Kreis der G7, bei den G20, den Vereinten Nationen oder in der EU", so Merkel.

Die Bundesregierung hat zum Ende der deutschen G7-Präsidentschaft einen Abschlussbericht zum Gipfel von Elmau vorgelegt. Die G7 sah sich 2015 nicht nur mit aktuellen Herausforderungen, wie der Ukraine-Krise, zunehmendem internationalen Terrorismus oder der Ebola-Epidemie konfrontiert.
Auch langfristige globale ökologische, ökonomische und soziale Problemstellungen sind energisch und erfolgreich angepackt worden.
Auch wenn der G7-Gipfel im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, ist eines auch klar: Die Vor- und Nachbereitung durch die verschiedenen Fachministertreffen spielte für den Erfolg der G7-Präsidentschaft eine große Rolle.

Ergebnisse der G7-Präsidentschaft

  • Die G7 hat sich in Elmau zur Werte- und Verantwortungsgemeinschaft für Freiheit, Demokratie und Menschenrechten bekannt.
  • Ein werte- und regelbasiertes Wirtschaftssystem und die Gestaltung der Globalisierung soll weltweit Wachstum und Beschäftigung nachhaltig stärken. Dazu will die G7 die Welthandelsorganisation und ihr multilaterales Handelssystem unterstützen. Ein Schwerpunkt soll dabei die unternehmerische Selbständigkeit von Mädchen und Frauen sein.
  • Zudem strebt die G7 weltweit nachhaltige Lieferketten und eine bessere Umsetzung von Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards in Produktionsländern an.
  • Die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch die russische Föderation wird durch die G7 verurteilt.
  • Die G7 will die gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus verstärken.
  • Beim Klimaschutz setzt sich die G7 für tiefe Einschnitte bei den Treibhausgasemissionen ein und fordert eine Dekarbonisierung der Weltwirtschaft im Laufe dieses Jahrhunderts.
  • Die Energiewirtschaft will die G7 bis 2050 nachhaltig umbauen.
  • Die G7 setzt sich für die Verbesserung des Meeresumweltschutzes und für Ressourceneffizienz ein.
  • In den Entwicklungsländern will die G7 bis 2030 500 Millionen Menschen von Hunger und Mangelernährung zu befreien sowie die berufliche Qualifizierung von Frauen und Mädchen um ein Drittel erhöhen.
  • Die G7 will zukünftige Epidemien wie Ebola schneller und effektiver bekämpfen. Hierfür stärkt die G7 die notwendigen Instrumente und Strukturen und unterstützt in den nächsten fünf Jahren 60 Länder bei der Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften der Weltgesundheitsorganisation.

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Freitag, 22. Januar 2016

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