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Ruth-Cohn-Schule in Berlin-Charlottenburg

Sollte Nachhaltigkeit auf den Stundenplan?

Wie lässt sich der Nachhaltigkeitsgedanke in der Erziehung stärker verankern? Was muss sich in der Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher ändern, was im Praxisalltag? Darüber diskutierten 21 Studierende der Ruth-Cohn-Schule in Berlin-Charlottenburg mit Ingrid Fischbach, Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium.

Die Jugendlichen wollten wissen, ob es sinnvoll wäre, Nachhaltigkeit in allen Ausbildungsgängen und Schulen zu einem verpflichtenden Bestandteil der Rahmenlehrpläne zu machen. Hier verwies Frau Fischbach auf die Zuständigkeit der Bundesländer. In diesem Zusammenhang betonte sie auch die Bedeutung der Prävention und hob hervor, dass man das Thema "Nachhaltigkeit" schon früh angehen müsse, um Familien und Arbeitswelt zu erreichen.

Aber auch Fragen aus der Praxis beschäftigten die Diskussionsrunde. So wollten die Studierenden wissen, was das Gesundheitsministerium unternehme, um ein Essen in Kindertagesstätten und Schulen in Nachhaltigkeits-Qualität sicherzustellen. Hier verwies Fischbach auf den Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Inklusion, in dem die Schulverpflegung als wichtiges Thema verankert ist. In allen Bundesländern gibt es Vernetzungsstellen, die auf eine gesunde und nachhaltige Ernährung in Kitas und Schulen achten.

Dass nachhaltiges Leben meist teurer wäre, haben einige Teilnehmer ebenso bemängelt wie das System der Krankenkassenbeiträge. Diese wären fast immer gleich, unabhängig davon, wie gesund oder ungesund ein Beitragszahler lebe. Die Staatssekretärin machte auf das Angebot verschiedener Krankenkassen aufmerksam, die bei gelebter Gesundheit und Nachhaltigkeit Boni anbieten.

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