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Einladung zum Staatsbesuch

Großer Andrang beim Tag der offenen Tür

Die Bundesregierung hat auch in diesem Jahr wieder zum Staatsbesuch eingeladen: Die Staatsgäste erwartete ein vielseitiges Informations- und Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. Mit etwas Glück konnten sie ihre Fragen sogar direkt an ein Regierungsmitglied richten.  

Besucher im Bundeskanzleramt. Sonst Hochsicherheitszone: Besucher am Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt. Foto: Bundesregierung/Bolesch

Einer der Höhepunkte war am Sonntag der traditionelle Rundgang der Bundeskanzlerin durch Kanzleramt und Kanzlerpark. Innenminister Thomas de Maizière und Familienministerin Manula Schwesig, Finanzminister Wolfgang Schäuble und Außenminister Frank-Walter Steinmeier standen ihren Gästen ebenfalls am Sonntag in den jeweiligen Ministerien Rede und Antwort.

Wirtschaftsminister Gabriel gab eine Pressekonferenz im dafür vorgesehen Rahmen: der Bundespressekonferenz. Im Bundespresseamt war Regierungssprecher Steffen Seibert anzutreffen, der dort auch an einem Gespräch zu 25 Jahren Einheit und Freiheit teilnahm.

Zu Gast in der Bundespressekonferenz

Der Andrang war in den 14 Bundesministerien an beiden Tagen groß. Nicht nur vor dem Kanzleramt standen die Menschen Schlange, um einen Blick hinter die Kulissen des politischen Berlin zu werfen. Türen auf! hieß es auch im Presse- und Informationsamt und in der Bundespressekonferenz. Dort standen am Samstag Regierungssprecher Steffen Seibert und die Sprecherinnen und Sprecher der Ministerien großen und kleinen Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort.

Zentrales Thema: 25 Jahre Einheit und Freiheit

Der Tag der offenen Tür erinnerte in diesem Jahr daran, dass vor 25 Jahren Hunderttausende mutige Menschen in der DDR die SED-Diktatur überwunden und die Öffnung der Mauer erzwungen haben. "25 Jahre Freiheit und Einheit" war das zentrale Thema der Veranstaltung.

Im Bundespresseamt verfolgten die Besucherinnen und Besucher gebannt die Erinnerungen von Zeitzeugen wie Rainer Eppelmann, Freya Klier und Rudolf Seiters. Filmdokumente auch aus dieser Zeit gab es in einer "Zeitreise" zu sehen, die auf dem Platz vor dem Bundespresseamt vorgestellt wurde und historische Filmdokumente aus 100 Jahren deutscher Geschichte präsentierte.

Prominente Talkgäste und bunte Angebote

Darüber hinaus hatten weitere prominente Persönlichkeiten die Einladung zu Bühnengesprächen angenommen. Im Bundepresseamt sprachen der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn sowie Günter Nooke und Pfarrer Bernd Albani über "25 Jahre Freiheit und Einheit". Fußballprofi Arne Friedrich berichtete im Kanzleramt über Sport und die Fußball-WM.  

Auch für Erholung war gesorgt: Überall wurden Musikeinlagen, Ruhezonen, Speisen und Getränke geboten. Für die Kleinen gab es ein großes Angebot für Spiel, Spaß und Sport.