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Denkmalsanierung

Mehr Geld für Dresdener Schloss

Unter dem Dach des Dresdener Residenzschlosses sind gleich mehrere Kunstsammlungen vereint. Der Bund fördert den Umbau in ein Museumszentrum - dieses Jahr mit weiteren 6 Millionen Euro. Kulturstaatsministerin Grütters hat sich vor Ort informiert.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehören zu den meist besuchten Museen in Deutschland. Ihr Zentrum ist das Residenzschloss im Herzen der Altstadt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss weitgehend zerstört. Inzwischen beherbergt es wieder mehrere Sammlungen: das Kupferstich- und Münz-Kabinett, das Historische und Neue Grüne Gewölbe sowie die "Türkische Cammer". Im vergangenen Jahr konnte der Einzug der Rüstkammer in den rekonstruierten Riesensaal gefeiert werden.

Größte Kulturbaustelle in Sachsen

"Dresden ist eine der wichtigsten Kulturstädte Deutschlands", erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei einem Besuch in der sächsischen Landeshauptstadt. Das Schloss sei nicht nur Besuchermagnet, sondern auch eine der bedeutendsten Kulturbaustellen in Ostdeutschland.

Bisher hat der Bund die Staatlichen Kunstsammlungen mit rund 20,5 Millionen gefördert. In diesem Jahr wird er weitere sechs Millionen Euro zur Verfügung stellen. Mittel, die für Umbau des sogenannten "Georgenbaus" verwendet werden sollen. Dort sollen weitere Räume entstehen, die für eine Nutzung als Museum geeignet sind.

Das Residenzschloss Dresden zählte einst zu den prächtigsten und den bedeutendsten Schlossbauten der Renaissance in Deutschland. 1945 brannte das Schloss bis auf die Grundmauern nieder. Seit 1997 wird es als Museumszentrum wieder aufgebaut. Heute ist das Residenzschloss die größte Kulturbaustelle im Freistaat Sachsen.

Donnerstag, 17. Juli 2014