Navigation und Service

Inhalt

Auswärtige Kulturpolitik

Herzen und Köpfe für Deutschland gewinnen

Deutschland ist als Partnerland im Ausland hoch angesehen und genießt weltweit große Anerkennung. Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik trägt zu dieser positiven Wahrnehmung bei. Die Bundesregierung hat nun den 17. Bericht zur AKBP verabschiedet.

 Deutsch-Sprachkurse für Ausländer am Goethe-Institut in Berlin Das Interesse an Deutsch als Fremdsprache ist stark gewachsen Foto: Thomas Koehler/photothek.net

Ziel ist es, auf vielfältige Weise ein wirklichkeitstreues Deutschlandbild im Ausland zu vermitteln. Dies ist zugleich Werbung für die Bundesrepublik als modernen und attraktiven Standort in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kreativwirtschaft.

Bewährte Ansätze der AKBP sind neben dem Aufbau und der Pflege nachhaltiger Netzwerke und langfristiger Partnerschaften vor allem auch der interkulturelle Dialog. Ziel ist es, Herzen und Köpfe für Deutschland zu gewinnen.

Dem globalen Wettbewerb um die besten Köpfe stellen sich das Goethe-Institut, der DAAD, die Alexander-von-Humboldt-Stiftung sowie die deutschen Hochschulen.

Reformen für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Bund, Länder und insbesondere die deutschen Hochschulen haben in den vergangenen Jahren viele Reformen umgesetzt, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Deutschland zu erhöhen.

Der globale Wettbewerb um die Spitzenkräfte in Wissenschaft und Forschung wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Bund und Länder haben daher im April 2013 die "Strategie der Wissenschaftsminister/-innen von Bund und Ländern für die Internationalisierung der Hochschulen in Deutschland" verabschiedet.

Damit soll nicht nur die Internationalität deutscher Hochschulen gesteigert, sondern auch die Mobilität der Studierenden weiter unterstützt und ausgebaut werden.

Deutsch als Fremdsprache immer beliebter

Mit dem Gesetz über die Förderung deutscher Auslandsschulen wurde zum 1. Januar 2014 eine eigene rechtliche Grundlage für die finanzielle und personelle Förderung der mehr als 140 deutschen Auslandsschulen geschaffen. An diesen und weiteren im Rahmen der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" geförderten Auslandsschulen lernen insgesamt über eine halbe Million Schülerinnen und Schüler.

Rund 1.000 dieser Schulen bieten zudem das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz an, weitere 550 Schulen bauen den Deutschunterricht neu auf oder aus.

Sprachförderung ein wichtiges Instrument zur Stärkung des Standortes Deutschland. Die größte Zahl an Deutsch-Lernenden findet sich nach wie vor in Polen, Russland und Frankreich. Erfreulicherweise ist die Nachfrage nach Deutsch als Fremdsprache weiter gestiegen, vor allem in Asien.

Großes Interesse an Berufsbildungskooperationen

Immer mehr Partnerländer interessieren sich für Berufsbildungskooperationen mit Deutschland. Die Bundesregierung hat mit der Einrichtung der Zentralstelle für internationale Berufsbildungszusammenarbeit die Grundlage für eine effektive Abstimmung zwischen den vielen Akteuren und Partnern in diesem Bereich geschaffen.

Demokratischen Wandel unterstützen

Die Bundesregierung unterstützt die gesellschaftlichen Bemühungen für den demokratischen Wandel in der arabischen Welt. Dementsprechend wurden Haushaltsmittel für die arabischen Transformationsländer zur Verfügung gestellt. Daraus werden Projekte in Kultur, Bildung und Medien aber auch Maßnahmen der Demokratisierung, Zivilgesellschaft und Wirtschaftsentwicklung gefördert.

Fördermittel werden weiter erhöht

Die finanziellen Mittel für Maßnahmen der AKBP beliefen sich im Jahr 2012 auf insgesamt 1,591 Mrd. Euro - das entspricht 0,49 Prozent des Bundeshaushalts. Für das Jahr 2013 verzeichnete der Bundeshaushalt einen Anstieg auf 1,625 Mrd. Euro.

Der Anteil des Auswärtigen Amts wurde ebenfalls gesteigert und betrug im Jahr 2013 787,11 Millionen Euro (2012: 784,79 Millionen Euro).

Zur Umsetzung der AKBP arbeitet das Auswärtige Amt mit einem dichten Netz von Kulturmittlerorganisationen, Künstleragenturen und sonstigen Partnern zusammen. Neun Organisationen, wie zum Beispiel das Goethe-Institut, fördert das Auswärtige Amt institutionell.

Programmarbeit und Kulturprojekte:

Die Programmarbeit der Kulturmittlerorganisationen finanzierte das Auswärtige Amt in 2012 mit 258,4 Mio. Euro. Neben Kulturprojekten werden hieraus auch Stipendien- und Austauschprogramme im Bereich Wissenschaft und Hochschulen finanziert.

Auf das Auslandsschulwesen entfiel 2012 ein Volumen von 218,4 Millionen Euro.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Zusatzinformationen

Heute aktuell:

  • Nach Verhaftungen in Türkei Türkei-Politik neu ausrichten
  • Britisches Prinzenpaar in Berlin Royaler Besuch im Kanzleramt
  • Flüchtlinge führen durch Berlin Sonnenallee statt Brandenburger Tor