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Freitag, 23. Juli 2010

Deutsche Einheit in der "nördlichsten Stadt Italiens"

Die Deutschland-Tour hat eine weitere Station hinter sich: Regensburg. Bundestagsabgeordnete und Kommunalpolitiker besuchten die Ausstellung der Bundesregierung, aber auch mehrere Schulklassen.

Moderatorin mit Schülern auf der BühneBild vergrößern Regensburg: Schüler mit Begeisterung beim Quiz Foto: REGIERUNGonline/Schmidt

„Wer Italien liebt, liebt auch Regensburg“, erläuterte Stadtrat Norbert Hartl, der die Tour am 22. Juli in Regensburg begrüßte. Tatsächlich ist Regensburg eine wunderschöne, fast mediterrane Stadt – und auch eine der ältesten. Sie blickt auf eine zweitausendjährige Geschichte zurück.

Spaß für Schülerinnen und Schüler

Sehr viel Spaß hatten die Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule, einer Fachschule und zwei weiterer Regensburger Schulen beim Quiz. Erst zögerlich, dann immer begeisterter beantworteten sie einige der 400 Fragen, die das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung zusammengestellt hat.

Am größten war das Hallo, als sich ein Junge und ein Mädchen bereit erklärten, am „Buzzerspiel“ auf der Bühne teilzunehmen. Ohne Vorsagen lief das Spiel allerdings nicht ab. So gewannen eigentlich alle zusammen einen der schönen Preise.

Bundestag auf dem Stand

Zwei Mitglieder des Bundestages besuchten den Stand: Peter Aumer (CSU) und Horst Meierhofer (FDP). Für Aumer ist auch heute noch bemerkenswert, wie viel ein Volk mit Mut und Zivilcourage erreichen kann.   Auch Bayern habe viel profitiert und viele positive Impulse erhalten, nicht zuletzt bei der Verkehrsinfrastruktur. Er zitierte Bundesinnenminister Schäuble, der forderte, nicht mehr zwischen West und Ost zu unterscheiden.

MdB Peter Meierhofer (Mi.) und zwei Beschäftigte des BundespresseamtesBild vergrößern MdB Meierhofer betont Bedeutung der Wiedervereinigung Foto: REGIERUNGonline/Schmidt

Auch Meierhofer machte deutlich, wie viel die Wiedervereinigung für Regensburg und Bayern bedeutete. Gerade viele Menschen aus Regensburg hätten seinerzeit mitgeholfen, die Verwaltungsstruktur in den neuen Bundesländern aufzubauen.

Stadt freut sich

Schließlich besuchte Bürgermeister Joachim Wolberg den Stand und erinnerte daran, dass Regensburg - 50 Kilometer  von der tschechischen Grenze entfernt – durch den Fall des Eisernen Vorhangs vom Rand Europas in die Mitte gerückt ist.

Schließlich schloss der Schirmherr der Regensburger Station, Oberbürgermeister Hans Schaidinger, die Veranstaltung. Für ihn ist die Wiedervereinigung auch heute noch ein ganz emotionales Ereignis. Er war damals selbst für zwei Monate  in Dresden, um beim Aufbau zu beraten.

 „Es ist ganz besonders wichtig, dass auch die jungen Menschen erfahren, was vor zwanzig Jahren geschehen ist. Daher danke ich ganz herzlich dafür, dass auch Regensburg bei der Tour bedacht wurde.“

In einem Punkt allerdings scheiterte auch er, wie alle prominenten Besucher vor ihm. Bei der Frage, in welchem Bundesland heute noch die meisten Trabbis zugelassen sind, tippte er auf Bayern.