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Freitag, 16. Juli 2010

Mehr als 25.000 Besucher feiern Deutsche Einheit

Nach der Eröffnung am 1. Juli 2010 in Berlin hat die Deutschland-Tour schon in elf weiteren Städten Halt gemacht. Über 25.000 Besucherinnen und Besucher haben das 20. Jubiläum der Deutschen Einheit am Infostand der Bundesregierung mitgefeiert.

Deutschland-Tour in Hannover: Die Band Swinging Feetwarmers auf der Bühne.Bild vergrößern Unterhaltung mit den "Swinging Feetwarmers" Foto: REGIERUNGonline

Deutschland-Tour in Wernigerode: Passanten stehen vor dem Infostand der Bundesregierung.Bild vergrößern Interessierte Bürger in der Fußgängerzone von Wernigerode Foto: REGIERUNGonline

Bei blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen begann die Deutschland-Tour am 5. Juli ihren Weg außerhalb Berlins. Erste Stationen waren Potsdam und Wernigerode. Am Brandenburger Tor in der Potsdamer Innenstadt informierten sich viele Einheimische und Touristen am Stand der Bundesregierung über 20 Jahre Einheit.

In der Open-Air-Ausstellung konnten sie einen Blick auf die großen Ereignisse des Jahres 1990, ihre Vorgeschichte und die Entwicklung seit der Wiedervereinigung werfen. Passanten und Schulklassen nahmen spontan am Deutschland-Quiz teil oder ließen sich von den Bands "Gut’Zeit" und "Swinging Feetwarmers" unterhalten.


Auch an Nord- und Ostsee kam die Tour bisher gut an: In Büsum, St. Peter-Ording, Heiligenhafen und Grömitz schauten vor allem Urlauber am Infostand vorbei und nahmen sich die ein oder andere Broschüre als Strandlektüre mit. Beim Deutschland-Quiz waren vor allem Regenschirme als Gewinn begehrt, die bei hochsommerlichem Wetter als Sonnenschutz dienten.

Umbruch

Zusammenwachsen kommt voran

Deutschland-Tour in Hannover: Infostand der Bundesregierung mit Ausstellung vor dem Anzeiger-Hochhaus am Steintor in HannoverBild vergrößern Ausstellung zu 20 Jahren Einheit in Hannover Foto: REGIERUNGonline

Viele Menschen erinnerten sich in Gesprächen an ihre persönlichen Erlebnisse vor 20 Jahren und zogen eine positive Bilanz. In Wernigerode, unweit der früheren innerdeutschen Grenze, zeigten sich viel Besucherinnen und Besucher erfreut, dass das Zusammenwachsen der Region in 20 Jahren deutlich vorangekommen ist. Vor allem viele junge Menschen nähmen den Unterschied zwischen Ost- und West-Harz heute gar nicht mehr wahr, so eine Abiturientin am Infostand.


Auch lokale Politiker, die am Stand mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kamen, betonten durchweg, dass die Deutsche Einheit für ihre Regionen mehr Vor- als Nachteile gebracht habe.

Deutschland-Tour in St. Peter-Ording: Zwei Kinder stehen vor einem Multimediabildschirm,Bild vergrößern Multimedia: Informationen am Touchscreen Foto: REGIERUNGonline

So erklärte zum Beispiel Bürgermeister Bernd Strauch bei der Eröffnung des Infostandes in Hannover, die Stadt habe enorm von der Einheit profitiert. Hannover sei aus einer Randlage in die Mitte Deutschlands gerückt und zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte des Landes geworden. Auch die vom wiedervereinigten Deutschland ausgerichtete Expo 2000 habe der ganzen Region großen Nutzen gebracht.

Bis zum 3. Oktober ist die Deutschland-Tour noch in 44 weiten Orten zu Gast und lädt zu Information und Unterhaltung rund um 20 Jahre Deutsche Einheit ein.