Gedenkstätten für die Opfer von Krieg und NS-Gewaltherrschaft
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Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin
Foto: REGIERUNGonline / Bienert
Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland ist die Neue Wache in Berlin. Sie ist allen Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gewidmet.
Ebenfalls in Berlin erinnert das Denkmal für die ermordeten Juden Europas mit dem Stelenfeld und dem unterirdischen Ort der Information an die Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten.
Der Bund hat außerdem die Errichtung des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen finanziert. Entworfen wurde das Denkmal vom dänisch-norwegischen Künstlerduo Michael Elmgreen & Ingar Dragset. In seiner kubischen Form nimmt es Bezug auf die Stelen des gegenüber liegenden Denkmals für die ermordeten Juden Europas.
Auf einem Grundstück im Tiergarten, das vom Land Berlin zur Verfügung gestellt wurde, entsteht das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma. Der Entwurf für das Denkmal, das ebenfalls mit Mitteln des Bundes errichtet wird, stammt von dem israelischen Künstler Dani Karavan. Er sieht einen Brunnen mit einer Inschrift sowie Informationstafeln mit erläuternden Texten vor.
Das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma wird ebenso wie das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas betreut.
Vom Bund gefördert werden außerdem einzelne Einrichtungen von überregionaler Bedeutung:
- Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora
- Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (Sachsenhausen, Ravensbrück)
- Gedenkstätte Bergen-Belsen
- Gedenkstätte Neuengamme
- Gedenkstätte Dachau und Flossenbürg
- Stiftung Topographie des Terrors
- Gedenkstätte Deutscher Widerstand
- Haus der Wannsee-Konferenz
- Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 12.03.2012
