Über Nachhaltigkeit entscheidet wer investiert, produziert und konsumiert. Dabei geht es jedoch nicht um eine Ethik des Verzichts. Vielmehr sind Phantasie, Kreativität und technisches Know-how gefragt, um umweltverträgliche und ressourcensparende Produktions- und Konsummuster voranzutreiben. Hierfür müssen alle, Beschäftigte und Unternehmen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die offensive Gestaltung des Strukturwandels zu ihrer eigenen Sache machen.
Nachhaltigkeit - ein Auftrag an die Staatengemeinschaft
1992 haben sich die Vereinten Nationen zum Leitbild der nachhaltigen Entwicklung bekannt. In Rio de Janeiro verabschiedeten sie ein globales Aktionsprogramm. Mit der "Agenda 21" erklärte sich jeder der über 170 Unterzeichnerstaaten bereit, das Leitbild national in allen Politikbereichen unter Beteiligung von Gesellschaft und Wirtschaft umzusetzen. Auch Deutschland hat unterzeichnet.
2002 legte deshalb die Bundesregierung die Strategie "Perspektiven für Deutschland" vor. Die Bundesregierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel griff 2005 die "Nationale Nachhaltigkeitsstrategie" auf. Die Strategie wird fortlaufend weiterentwickelt. Hierzu veröffentlicht die Bundesregierung regelmäßig Fortschrittsberichte. Indikatorenberichte informieren im einzelnen darüber, wie sich die Kernbereiche nachhaltiger Politik weiterentwickelt haben.
Die Nachhaltigkeitsstrategie 2002 (Langfassung / PDF)
Berichte
