In der Gesundheitsversorgung, der Grundschulbildung oder der Stromversorgung konnte ein Stand erreicht werden, der in Afghanistan in den letzten Jahrzehnten undenkbar war. Deutschland ist der drittgrößte bilaterale Geber.
Beispiele für den Erfolg unseres Engagements:
Bildung verbessert
Über das nationale Bildungsprogramm hat die Bundesregierung zum Bau von rund 2.000 Schulen beigetragen. Dadurch sind circa 11.000 neue Unterrichtsräume entstanden für rund 25.000 Lehrkräfte und etwa 500.000 Schüler. Landesweit gehen aktuell 6,5 Millionen Kinder zur Schule (davon 35 Prozent Mädchen), fünf mal mehr als zu Zeiten der Taliban.
Mit dem zur Verfügung gestellten Beitrag in Höhe von 15 Millionen Euro, hat die Bundesregierung zur Zahlung der Gehälter von rund 300.000 Lehrerinnen und Lehrern, sowie Richterinnen und Richtern beigetragen.
In der beruflichen Ausbildung unterstützt die Bundesregierung den Wiederaufbau der technischen Schulen Kabul, Kandahar, Khost sowie den Neubau einer Berufsschule in Tarin Kowt. Allein am Technikum Kabul können nach Erweiterung des Lehrbetriebs 2.300 Jugendliche ausgebildet werden. Die Schule in Kandahar bietet nach Wiederaufbau Kapazität für 600 Auszubildende.
Medizinische Versorgung verbessert
Durch Gesundheitsprojekte in Nordafghanistan konnten seit 2006 über 750.000 Patienten behandelt werden. Darunter sind besonders viele Mütter und Säuglinge in so genannten "Baby Care Centres".
Wirtschaft wächst
In Nordafghanistan wurden allein mit deutscher Hilfe über 600 Kilometer Straße und zahlreiche Brücken gebaut. Mit Einkommen schaffenden Maßnahmen, Lieferungen von Wassertanks und Saatgut, sowie Bewässerungsvorhaben wurden über 250.000 Afghanen am Hindukusch erreicht.
Aktuelle Umfragen machen deutlich, dass diese Fortschritte für viele Afghanen spürbar sind. Über 70 Prozent der afghanischen Bevölkerung blicken optimistisch in die Zukunft. Ebenso viele geben an, in den letzten zwölf Monaten hätten sich ihre Lebensverhältnisse enorm verbessert. Ein großer Teil ihrer Hoffnungen richtet sich weiterhin auf die Unterstützung aus Deutschland.

