Der Rat wurde 2001 von der Bundesregierung einberufen, um langfristige Lösungen für Wirtschaft, Ökologie und den Sozialbereich zu erarbeiten. Den nächsten Generationen soll eine Gesellschaft hinterlassen werden, auf der diese aufbauen können. Im Gremium wirken Persönlichkeiten mit, die ökologische, ökonomische, soziale oder globale Belange repräsentieren.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird jetzt neu in den Rat berufen:
- Christiane Underberg (Mitinhaberin der Firma Underberg AG)
- Susanne Weber-Mosdorf (stellvertretende Generalsekretärin der WHO)
- Prof. Dr. Georg Teutsch (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ )
- Ranga Yogeshwar (TV-Moderator)
- Michael Vassiliadis (stellvertretender Vorsitzender IGBCE)
Außerdem werden aus der letzten Berufungsperiode wieder berufen:
- Horst Frank (Oberbürgermeister der Stadt Konstanz)
- Dr. Hans Geisler (Sächsischer Sozialminister a. D.)
- Dr. Volker Hauff (Bundesminister a. D.)
- Prof. Dr. Edward G. Krubasik (ehemaliger Vorstand Siemens)
- Thomas Loster (Münchener Rück Stiftung)
- Prof. Dr. Jürgen Rimpau (Vorstand Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft)
- Marlehn Thieme (Deutsche Bank Stiftung)
- Prof. Dr. Klaus Töpfer (Exekutivdirektor UNEP a.D., Bundesminister a. D.)
- Hubert Weinzierl (Präsident Deutscher Naturschutzring)
- Dr. Angelika Zahrnt (Vorsitzende BUND)
Im nächsten Schritt wählt das Gremium den Vorsitzenden beziehungsweise die Vorsitzende aus seiner Mitte.
Profil des Rats
Der Rat arbeitet vorrangig Empfehlungen zur Fortentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie aus. Er berät etwa zu Fragen der Entwicklungszusammenarbeit, Stadt- und Flächenverbrauch, Konsum, globaler Verantwortung, Ressourcen und Energie. Außerdem entwickelt er Vorschläge für konkrete Projekte. Der Rat hat zugleich die Aufgabe, den gesellschaftlichen Dialog zu Nachhaltigkeit zu fördern.
Die Bundeskanzlerin hatte im September 2006 die Jahrestagung des Rats eröffnet und seine Arbeit gewürdigt. Sie nehme interessiert, aufgeschlossen und aufmerksam zur Kenntnis, wenn der Rat die Bundesregierung mahne. Die Regierung werde, wo immer es möglich sei, diese Mahnungen auch beherzigen.

