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Arbeit und Soziales

Neue Arbeitsplätze in der Dienstleistungsbranche

Di, 10.04.2007
Der Aufschwung in Deutschland steht fest auf zwei Beinen. Sowohl die Außenwirtschaft als auch die Binnenwirtschaft tragen zu einem robusten Wirtschaftswachstum bei. Das zeigen neueste Zahlen des Statistischen Bundesamtes und des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK).
Deutsche Produkte stehen auf dem internationalen Markt weiter hoch im Kurs. Der Export deutscher Unternehmen ins Ausland hat sich im Februar auf 77,6 Milliarden Euro erhöht. Das sind 10,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, so das Statistische Bundesamt.
 

Positive Außenhandelsbilanz

 
Die Importe stiegen im Februar ebenfalls um 10,9 Prozent an und erreichten 63,4 Milliarden Euro. Die Außenhandelsbilanz weist somit einen Überschuss von 14,2 Milliarden Euro aus.
 
Die Außenhandelsbilanz stellt die Einfuhren und Ausfuhren eines Staates gegenüber. Exportiert eine Nation mehr als sie aus dem Ausland einführt, wird ein Überschuss erzielt. 
 

Dienstleistungsbranche optimistisch

 
Vor allem unternehmensbezogene Dienstleistungsanbieter profitieren von den Exporterfolgen. Aber der Aufschwung hat längst alle Sparten der Dienstleistungsbranche erreicht, meldet der DIHK in seinem aktuellen Dienstleistungsreport.
 
Die befragten Unternehmen schätzen ihre Geschäftssituation so gut ein wie seit 15 Jahren nicht mehr. Entsprechend dynamisch sind die Zukunftspläne der Branche. Mehr als ein Viertel der Unternehmen plant höhere Investitionen, fast ebenso viele wollen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen.
 
Die Beschäftigungspläne der Branche würden in den nächsten zwölf Monaten 450.000 neue Arbeitsplätze schaffen, so der DIHK. Dieser führt die positive Entwicklung neben der starken Konjunktur auch auf die von der Bundesregierung gesenkten Lohnnebenkosten zurück.
 

Privater Konsum stützt die Nachfrage

 
Der private Konsum wirkt sich günstig auf den Dienstleistungssektor aus. So würden verstärkt personennahe Dienstleistungen wie Kinos oder Sportstudios den Aufschwung mittragen.
 
Die gute Entwicklung des privaten Konsums werde vor allem durch neu entstandene sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gestützt, so der DIHK.

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