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Europa-Lexikon

Europol
 

Das Europäische Polizeiamt, Europol, ist eine wichtige Schaltstelle bei der Verbrechensbekämpfung in Europa. 1999 wurde es in Den Haag als Zentrale für den Informationsaustausch und die Verbrechensanalyse geschaffen. Europol hat zwar keine exekutiven Befugnisse, aber es verbessert wirkungsvoll die polizeiliche Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung internationaler Schwerkriminalität.
 
Europol sammelt, analysiert und speichert Informationen der EU-Mitgliedstaaten zur grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität. Es erleichtert den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten, unterrichtet die nationalen Polizeibehörden über Zusammenhänge zwischen Straftaten und unterstützt auch strafrechtliche Ermittlungen selbst durch die Übermittlung sachdienlicher Informationen.
 
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REGIERUNGonline / Schambeck
 
Die Zentrale von Europol in Den Haag
 

Europol wird vor allem eingeschaltet bei der Bekämpfung des Drogenhandels, des illegalen Handels mit radioaktiven und nuklearen Substanzen, Schleuser-Kriminalität, Verschiebung von gestohlenen Kraftfahrzeugen, Menschenhandel, Kinderpornografie, Scheck- und Kreditkartenbetrug, Geldfälschung und Terrorismus. Zum Aufgabenkatalog zählt außerdem die Bekämpfung von Kapital-, Vermögens- und Umweltdelikten. Dazu gehören auch der illegale Handel mit Organen, die Computerkriminalität sowie der illegale Handel mit Hormonen oder bedrohten Tier- und Pflanzenarten.
 
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