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Euro

Der Euro ist die gemeinsame europäische Währung. Er ist Teil der Wirtschafts- und Währungsunion der europäischen Staaten.  

Am 1. Januar 2002 wurde der Euro in folgenden zwölf Staaten der Europäischen Union als Bargeld eingeführt: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Der Euro ist auf Grund einer Vereinbarung mit der EU Zahlungsmittel in den europäischen Kleinstaaten  Monaco, San Marino und Vatikan. Er gilt auch in den außereuropäischen Gebieten der Teilnehmerländer wie zum Beispiel in den französischen Überseegebieten. Montenegro, Kosovo und Andorra verwenden den Euro ohne Vereinbarung mit der EU.

Die EU-Mitgliedsländer Dänemark und Großbritannien müssen nach den Verträgen den Euro nicht einführen. In Schweden hat die Bevölkerung die Einführung abgelehnt.

Die neuen Mitgliedstaaten der EU werden die Gemeinschaftwährung einführen, sofern sie die Kriterien erfüllen, die in Art. 140 des Vertrags über die Arbeitsweise der Union festgelegt sind (sog. Maastricht-Kriterien). Dazu gehören

  • Preisstabilität,
  • kein übermäßiges öffentliches Defizit und
  • eine stabile Währung im Vergleich zu den anderen Staaten des Europäischen Währungssystems.

Slowenien hat den Euro am 1.1.2007 eingeführt, Malta und Zypern am 1. 1. 2008, die Slowakei am 1.1. 2009 und Estland am 1.1.2011.

Über die Stabilität des  Euro wacht die Europäische Zentralbank (EZB).