Samstag, 9. Juli 2011
Deutschland und Afrika schlagen neues Kapitel auf
Vor ihrer Afrika-Reise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die wachsende Bedeutung des Nachbarkontinents gewürdigt. Afrika, so Merkel in ihrem neuen Video-Podcast, sei in großer Bewegung. Schritt für Schritt ließen sich immer mehr Sicherheitsfragen klären, und in erstaunlich vielen Ländern fänden glücklicherweise Aufbau und Wachstum statt.
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Merkel: "Deutschland nimmt die Entwicklung Afrikas sehr ernst"
Foto: picture alliance / Arco Images
„Deutschland möchte dabei unterstützend wirken“, betont die Bundeskanzlerin. Die Reise führt Merkel nach Kenia, Angola und Nigeria. Alle drei Länder seien für den Kontinent von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Aber alle drei hätten auch noch erhebliche Probleme, „um eine wirklich stabile Regierungsstruktur aufbauen zu können“, so Merkel.
„Deutschland möchte diesen Ländern auf einem stabilen Weg helfen und gleichzeitig mit diesen Ländern auch wirtschaftliche Zusammenarbeit aufbauen", sagt die Kanzlerin. Themen der Energiewirtschaft stünden ganz oben auf der Prioritätenliste.
Der heutige Samstag sei „ein ganz besonderer Tag für Afrika“, hebt Merkel mit Blick auf die Gründung der Republik Südsudan hervor. Im UN-Sicherheitsrat, in dem Deutschland gerade den Vorsitz habe, werde das Thema Sudan ganz oben auf der Tagesordnung stehen.
„Denn wir wollen, dass mit dem Nord- und mit dem Südsudan zwei stabile Staaten entstehen. Und der Südsudan braucht insbesondere unsere und die Unterstützung der gesamten Staatengemeinschaft“, betont Merkel.
